Öhringen Scala

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Geschichte

  • 503 Plätze umfaßt das neue Scala-Theater in Öhringen (Wttbg.), das dritte Haus von Inhaber Ernst Bratz jun. Für die Architektur zeichnet Dipl.-Ing. Otto Schweizer, Stuttgart, verantwortlich, die Innenausstattung lieferte Fa. Rentner AG., Stuttgart, die Bestuhlung Fa, Kamphöner, Bielefeld, die kinotechnische Einrichtung Philips-Film-Ton-Technik Hans Hildenbrand, Stuttgart, und die lufttechnischen Anlagen Ing. Ludwig Engelmann (Bayern). Der neue Film 7/1959
  • Um den Eigenanteil an seinen Filmtheaterunternehmungen in der hohenlohischen Kreisstadt Öhringen zu verstärken, hat Ernst Bratz jun. den „Scala"-Neubau erstellen lassen, der den ausgewogenen Plänen des Stuttgarter Kinoarchitekten, Dipl.-Ing. Otto Schweizer, entsprang. Moderne Filmtheater-Neubauten haben ihren eigenen Stil und so bedeutet auch hier die Außenfront mit ihren auffallenden Farbgegensätzen und dem reizvollen Balkon-Umgang zugleich eine originelle Auflockerung der kleinstädtischen Häuserflucht in der Schillerstraße. Ein frohes ISpiel von Licht und Farben herrscht in dem durch Spiegelwände „vergrößerten" Foyer. Aus ^Glasbausteinen, die die Außenwand funkelnd unterbrechen, fällt Tageslicht auf die glänzenden Vorraum-Platten und Stufen aus italienischem Marmor, die zum „Amphi-Theater" im ersten Stock hinaufführen. Ein über 14 m breiter „Sternenhimmel" ist das Hauptmerkmal des 503 Plätze fassenden, von E. Kentner AG., Stuttgart, modern ausdekorierten Zuschauerraums mit seinen bequemen Kamphöner-Sesseln und der mächtigen Leinwand von 10 m Breite, an die sich unmittelbar die Seitenwände anschließen, so daß die Zuschauer gleichsam in das Filmgeschehen miteinbezogen werden. Für eine ausgezeichnete Bild- und Tonwiedergabe war die Philips-Film-Ton-Technik Hans Hildenbrand, Stuttgart, besorgt. Vollautomatische lufttechnische Anlagen installierte Ing. Ludwig Engelmann, Mindelheim (Bayern). — Für den über 80jährigen Kino-Senior Ernst Bratz, der vor 45 Jahren schon den Film im „Hohenloher Lichtspielhaus" zu Öhringen heimisch machte, war es eine besondere Freude, noch an der Eröffnung des glanzvollen „Scala"-Filmtheaters, das fürs Hohenloher Land einen sehenswerten und überaus erfreulichen Zuwachs bedeutet, teilnehmen zu dürfen. Das Filmtheater 1-2/1959

Auf absehbare Zeit soll das Scala abgerissen werden. (Stand 01/2018) Es ist geplant, im Gewerbegebiet Steinsfeldle ein neues Kino mit 600 Plätzen zu errichten.[1]

Bilder

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Foto © Ralph Gläser Filmtheater

Weblinks

Kinodaten

  • 1959 Scala-Filmtheater Schillerstraße, Tel: 206, I: Ernst Bratz Pl: 500, Best: Kamphöner, Hochpolster, 6-7 Tg, 8-9 V, App: Philips, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1960 Scala-Filmtheater Schillerstraße, Tel: 206, I: Ernst Bratz PI: 500, Best: Kamphöner, Hochpolster, 6-7 Tg., 8-9 V., App: Philips, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1961 Scala-Filmtheater Schillerstraße, Tel: 206, I: Ernst Bratz PI: 500, Best: Kamphöner, Hochpolster, 7 Tg., 8-9 V, FKV: monatl, App: Philips, Lichtquelle: Becklicht, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL
  • 1962 Scala-Filmtheater Schillerstraße, Tel: 206, I: Ernst Bratz Pl: 500, Best: Kamphöner, Hochpolster, 6-7 Tg, 8-9 V, FKV: 14täg. donnerstags, Dia-N, App: Philips, Lichtquelle: Becklicht, Verst: Philips, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL
  • 1971 Scala-Filmtheater Schillerstr., T: 7206 I: Bernhard Amier, 400 P.