Ahrensburg Kinocenter (Mini und Maxi)

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Geschichte

Mit der Schließung der Kammer-Lichtspiele 1974 hatte Ahrensburg kein Kino mehr. Das änderte sich erst 1976 mit dem Neubau des "Mini und Maxi" (Klaus-Groth-Straße) - dem heutigen Kinocenter. Es wurde zuletzt seit 1995 von der australischen Greater Union Filmpalast betrieben. Text: Hamburger Abendblatt

  • 14.07.1976: Ursula und Arthur Mest aus Lübeck richten in Ahrensburg, wo die zwei nach dem Zweiten Weltkrieg eröffneten Lichtspielhäuser in der Hamburger Straße und in der Großen Straße bereits längere Zeit wieder geschlossen sind und nun einen Supermarkt und eine Bowlingbahn enthalten, gleich zwei Kinos ("Maxi" und "Mini" mit 117 und 238 Plätzen) in einem Neubau an der Klaus-Groth-Straße ein. Mit dem Bau war im Oktober 1975 begonnen worden, die Ahrensburger durften auch über die Auswahl des Kinogestühls und der Kinonamen abstimmen. Als Eröffnungsfilme liefen "Einer flog über das Kuckucksnest" und "Hektor, der Ritter ohne Furcht und Tadel". (Lübecker Nachrichten)
  • Mai 2006: Das Ahrensburger Kinocenter macht dicht. Hamburger Abendblatt
  • 05.04.2008: Das Ahrensburger Kinocenter wird abgerissen, um zweiten Bauabschnitt des City Center Ahrensburg vom Investor Peter Skrabs realisieren zu können. (Ahrensburger Zeitung) [1]

Als Betreiber vor der Übernahme durch Kieft&Kieft waren Artur Mest (Enkel von Artur Mest, Sohn von Karl Mest) und sein Sohn Michael Mest im Kinocenter tätig.

Seit der Schließung des Ahrensburger Kinos im Mai 2006 gibt es immer wieder Pläne zur Errichtung eines neuen Kinos, die bisher jedoch allesamt scheiterten. Zeitweise führt nur der Filmklub im Marstall Filme vor. [2]

  • 22.08.2006: Im Ahrensburger Marstall soll im Jahr 2007 ein Programmkino seinen Betrieb aufnehmen. (Ahrensburger Zeitung)
  • 07.02.2009: Hans-Peter Jansen, Inhaber von 4 Hamburger Kinos, bringt den Wunsch nach einem neuen Ahrensburger Kino im Speicher des Marstalls abermals ins Gespräch. (Stormarner Tageblatt)
  • 19.10.2009: Eine Halle für Konzerte und Kino - ein Areal für Beachclub und Biergarten im alten Rohrbogenwerk sind geplant. (Ahrensburger Zeitung)
  • 11.02.2010: IHB Projekt- und Entwicklungsgesellschaft plant Bau eines Kinos in Ahrensburg auf dem Parkhaus Woldenhorn / Ecke Carl-Barckmann-Straße. Der Ahrensburger Bauausschuss lehnt die Pläne im November 2010 ab. (Ahrensburger Zeitung)

Kinodaten

  • 1991 2070 Ahrensburg, Maxi 218 Plätze, Mini 117 Plätze
  • 1992 2070 Ahrensburg, Maxi 218 Plätze
  • 1993 2070 Ahrensburg, Maxi 218 Plätze, Mini 117 Plätze
  • 1993 Kinocenter Maxi, 216 Plätze, Kinocenter Mini, 96 Plätze, 22926 Ahrensburg, Klaus-Groth-Str. 4, Tel. 04102/57107, Fax 43672, Inh: Kino-Betriebsgesellschaft Kieft mbH, 23552 Lübeck, Breite Str. 13
  • 1995 Kinocenter, Maxi, DO SR, 280 Pl. Mini, DO, 150 Pl. 22926 Ahrensburg, Klaus-Groth-Str. 4, Tel: 04102/57107, Inh: Kieft & Kieft - Kinobetriebsgesellschaft Kieft mbH, 23552 Lübeck, Mühlenbrücke 11
  • 1997 Kinocenter Maxi DO SR/DTS 280 PI. Mini DO SR/DTS 150 PI. 22926 Ahrensburg, Klaus-Groth-Str. 4, Tel: 04102/57107, Inh: Kinobetriebsgesellschaft Kieft mbH 23552 Lübeck, Mühlenbrücke 11