Alfred Goetsch

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Der aus Polen stammende Alfred Goetsch war ein Architekt, der sich in den 1950er Jahren für zahlreiche Neu- und Umbauten von Filmtheatern in Niedersachsen verantwortlich zeigte. Sein Architekturbüro befand sich in Hannover. Im historischen Architektenverzeichnis ist nur vermerkt, dass er bis ca. 1940 in Breslau (Wroclaw) aktiv war.

Sein erstes Architekturbüro hatte Goetsch in der Kürassierstr. 103 in Breslau, später Charlottenstr. 68. Er soll bereits 1934 das Kino Lichtburg in Hindenburg (Zabrze Oberschlesien) gebaut haben. [1] Im Verzeichnis des Architekturmuseums Wroclaw sind Bauzeichnungen von Alfred Goetsch ab 1934 verfügbar.

Eine Bauzeichnung vom 01.08.1933 zeigt den Plan eines Lichtspielhauses für die Adalbertstr. 8 (heute Wyszyńskiego Stefana Kardynała 8) in Wroclaw. [2] 1943 erfolgte dort in den Apollo-Lichtspielen von W. Jeltsch der Einbau einer Belüftungsanlage, die ebenfalls von Goetsch geplant wurde. [3] 1939 war er für den Umbau/Sanierung des Kino Germania in der Neumarktstr. 11 (Ul. Średzkiej 11) in Wroclaw-Kamienica verantwortlich. [4] 1938 beantragte er auch den Bau eines Lichtspielhauses in Reichenstein (Złoty Stok). (Wohl das 1939 eröffnete Deli-Theater) [5]

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