Ansbach Schloss-Lichtspiele

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Geschichte

  • 1909 gründete der Oberarzt am Ansbacher Krankenhaus, Dr. Hans Lunckenbein, den "Ansbacher Konzertverein", der 1919 auf Anregung des Ansbacher Stadtrats unter Aufnahme von 29 Vereinen zur "Vereinigung für Volksbildung" erweitert wurde. Als Ziele standen Konzert- und Theateraufführungen sowie Vorträge zur Erwachsenenbildung (Volkshochschule) im Vordergrund. Gleichzeitig wollte man das damals neue Medium Film mit in die Kulturarbeit einbeziehen und dadurch auch deren Finanzierung verbessern. Deshalb wurde in das alte Schlosstheater an der Reitbahn (jetzt Staatsbibliothek) ein Kino eingebaut und der Verein am 22. Mai 1919 in eine Genossenschaft umgewandelt mit dem Namen "Schlosslichtspiele eGmbH". Text: Kultur am Schloss - Haus der Volksbildung e.G.
  • Die Schloßlichtspiele in Ansbach/Mfr. (Inhaber: Haus der Volksbildung eGmbH.), 642 Plätze, erhielten eine Sonora-Plastik-Bildwand, auf der Normal-, Breitwand- und CinemaScope-Filme gespielt werden können. Diie Ausmaße des Bildes betragen bei Normalbild (1:1,33) 3,80 X 5,05 m; bei Breitwand (1:1,85) 3,80X7,20 m; bei Cinemascope eine Breite von 8,00 m. Den technischen Umbau besorgte Siemens-Klangfilm. Die Eröffnung erfolgte mit Londons Breitwand-Film: „Geld aus der Luft". Der neue Film 76/1954
  • Vor 25 Jahren wurden die Schloß-Lichtspiele Ansbach — zugleich das „Haus der Volksbildung" — mit einer Aufführung der Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail" eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt wird das Theater von der „Genossenschaft Haus der Volksbildung« als Lichtspielhaus, Opern- und Schauspieltheater sowie als Konzertsaal betrieben. Anläßlich des Jubiläums dieses Theaters (624 Plätze) startete dort der Ring-Filmverleih die deutsche Uraufführung des Films „Unsterblicher Mozart**. Der neue Film 26/1955

Bilder

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Foto: Kultur am Schloss - Haus der Volksbildung e.G.

Weblinks

Kinodaten

  • 1920 Schloßtheater Lichtspiele, Schloßtheater, Reitbahn — Fernsprecher: Ansbach 420 — Gegr. 1919 — H. (Sp. Sonnabend, Sonntag, Montag) 500 Plätze Genossenschaft, Direktor: Friedr. Gebhart, Villa Gebhart — Fernspr. 231
  • 1932-1933 Schloß-Lichtspiele (Volkshaus). König-Ludwig-Promenade 29. F: 2738. Gr: 1919. 3—7 Tage. H. V, S, B: 7,20X10 m, Kap: Mech. Musik, T-F: Tobis 620 I: Haus der Volksbildung e. G. m. b. H ebenda Gf: Max Wörrlein, Turnitzstraße Nr. 28, F: 2572 und Postfach 47
  • 1934 Schloß-Lichtspiele (Haus der Volksbildung),-König-Ludwig-Promenade 29, F: 2738, Gr: 1919, täglich, H, R, V. S, B: 7,20X10 m, Kap: Mech. Musik, T-F: Tobis 620 I: Haus der Volksbildung e. G. m. b. H., ebenda Gf: Max Wörrlein, Turnitzstraße Nr. 28, F: 2572 und Postfach 47
  • 1941 Schloß-Lichtspiele (Haus der Volksbildung), König-Ludwig-Promenade 29, F: 2530, Gr: 1930, H 640/tgl. I: Haus der Volksbildung G. m. b. F: 2530 Gf: H. Stingl und Max Weiss
  • 1949 Schloßlichtspiele Promenade 29, Tel. 559 Ansb. Inh.: Haus der Volksbildung Ansbach e. G. m. b. H. Ohne Dia 7 Tage Pl. 642
  • 1950-1955 Schloß-Lichtspiele Promenade 29, Tel. 559, I. Haus der Volksbildung e.G.m.b.H. Pl. 642, 7 Tg., 29 V., tön. Dia, App. Bauer B 8, Vst. Klangfilm, Str. W. 110/220 Volt, Bühne 14x8x12, Th.
  • 1956 Schloß-Lichtspiele Promenade 29, Tel. 559, Postanschr.: desgl., I.: Haus der Volksbildung eGmbHPl. 642, Best. Stüssel, Klappstühle, Hochi Polsterung, 4-7 Tg., 25 V., 1 Matinee-Vorst.,App. Bauer B 8, Verst. Klangfiim, tön. Dia,Str. W. 110/220 Volt, Bild- u. Tonsyst.:Normal, Breitwand, Lichtton, Gr.Verh.1:1,85, Bühne 11x7, Th., O.
  • 1957 Schloß-Lichtspiele Promenade 29, Tel: 559, I: Haus der Volksbildung eGmbH. Pl: 642, Best: Stüssel, Hochpolster, 7 Tg., 24 V., 1 Mat.-Vorst., tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: Klangfilm, Lautspr: Klangfilm Bionor, Bildsyst: Br., Gr.-Verh: 1:1,85 Th., O.
  • 1958 Schloß-Lichtspiele Pror/nade 29, Tel: 559, I: Haus der Volksbildung eGmbH. Pl: 642, Best: Stüssel, Hochpolster, 7 Tg., 21 V., 1 Mat.-, 3 Spätvorst., tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: Klangfilm, Lautspr: Klangfilm, Bionor, Bildsyst: Br., Gr.-Verh: 1:1,85, Th..O.