August Daub

Aus Kinowiki
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  • Am 22. April beging der in Filmkreisen bekannte und überall beliebte Filmpionier und Seniorchef der Palast-Lichtspiele AG., Stuttgart, Herr August Daub, seinen 80. Geburtstag bei bester Gesundheit. Als gebürtiger Baden-Badener eröffnete er im Jahre 1907 sein erstes Kino im damaligen Kaiserhof in Baden-Baden. Weitere Stationen seines Wirkens: Gmünd, Ravensburg, Kolmar, Reutlingen und schließlich die schwäbische Metropole Stuttgart. Hier gründete er 1914 die Kammer-Lichtspiele mit 800 Sitzplätzen. Bereits 1923 wurde die Palast-Lichtspiele AG. Stuttgart gegründet. Dem Weitblick und dem Unternehmungsgeist von August Daub ist es zu danken, daß in kürzester Zeit in Stuttgart, Mannheim, Kassel, Wiesbaden, Darmstadt, Frankfurt, Ulm, Reutlingen und Freiburg neue Filmtheater eröffnet würden. Der Weltkrieg hatte fast den gesamten Theaterbestand der AG. vernichtet, aber der ungebeugte Arbeitswille und der Glaube an die Zukunft des Filmes ließen diesen Filmpionier nicht rasten; fast der gesamte verlorene Besitz ist wieder unter die Kontrolle der Palast-Lichtspiele AG. Stuttgart gelangt. Der neue Film 33/1952
  • Am 22. April wird August Daub 80 Jahre alt. Schon 1905 leitete er die ersten Lichtspieltheater. Stationen seines Wirkens: Baden-Baden, Kolmar, Eßlingen Gmünd, Ravensburg, Ulm und schließlich Stuttgart, wo er 1915 die Kammer-Lichtspiele als Theater-Zweckbau errichtete und 1923 die Palast-Lichtspiele A. G. gründete, deren Theaterpark bis 1943 auf 21 Lichtspielhäuser mit insgesamt 17 000 Plätzen anstieg. Eine Verfügung der Reichsfilmkammer riß 1943 die Theater Daubs zugunsten der UFA auseinander. Ihm blieben nur noch die Kammer-Lichtspiele (Stuttgart) und das Universum in Kassel. Nach Kriegsende ging August Daub mit neuem Mut an den Wiederaufbau. Heute stehen in Stuttgart drei Theater, in Freibung zwei Theater und in Geislingen ein Theater unter seiner Kontrolle. Der neue Film 23/1953
  • August Daub errichtete 1905 im Gebäude des Kaiserhofs seiner Heimatstadt Baden-Baden sein erstes Lichtspielhaus. Der heute 84jährige, Schwiegervater des ZDF-Präsidenten Rolf Theile, gründete 1923 die Palast-Lichtspiele AG., der Häuser in Stuttgart, Mannheim, Kassel, Frankfurt/M. und Wiesbaden mit einer Kapazität von 15 000 Plätzen gehörten. Der Reichsfilmkammer-Erlaß von 1943 vernichtete das größte Theater-Unternehmen nach der UFA. Drei Häuser verblieben ihm noch, die ihm schließlich der Bombenkrieg nahm. Aber der damals 73jährige begann mutvoll den Wiederaufbau, und heute besitzt der echte Filmpionier wieder einen bedeutenden Theaterpark. An seinem 80. Geburtstag ernannte der Wirtschaftsverband der Filmtheater Baden-Württemberg den Jubilar zu seinem Ehrenpräsidenten. Der neue Film 40/1957
  • Der Weg, den August Daub seit der Eröffnung seines ersten Theaters 1905 in Baden-Badens Kaiserhof ging, war oft nicht leicht. Sein Theaterpark mit 21 Theatern und 15 000 Plätzen, den er bis zum Kriegsbeginn errichtet hatte, erstreckte sich auf die Städte Stuttgart, Mannheim, Kassel, Frankfurt, Freiburg und Wiesbaden. Das Jahr 1943 mit dem Reichsfilmkammer-Erlaß, der die Auflösung solcher Unternehmen befahl, ließ August Daub nur noch drei Häuser. Die restlichen drei Häuser — zwei in Kassel, eines in Stuttgart — fielen dann noch den Bomben zum Opfer. So mußte August Daub nach dem neuem beginnen. Der neue Film 33/1958
  • August Daub, der hochgeschätzte Ehrenpräsident unseres WdF Baden-Württemberg und Senior der deutschen Filmtheaterbesitzer, vollendete am 22. 4. sein 87. Lebensjahr. Noch in diesem Jahr, im Herbst, kann er auf sein 55jähriges Geschäftsjubiläum zurückblicken. Trotz seines hohen Alters leitet August Daub noch heute seine von ihm gegründete Palast-Lichtspiele AG in Stuttgart. Seinem ersten, im Jahre 1905 eröffneten Filmtheater folgten bis 1943 noch weitere 21 Theater mit insgesamt 17 000 Plätzen. Obwohl im Krieg die meisten seiner Theater zerstört wurden, ging August Daub gleich nach 1945 an den Wiederaufbau, so daß dank seines unermüdlichen Wirkens heute wieder ein ansehnlicher Theaterpark zur Pa-last-Lichtspiele AG gehört. Das Filmtheater 3/1960