Bad Arolsen Residenz Lichtspiele, Rubin Filmtheater

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • Der Zulauf war enorm, und so plante Strack an der Schulstraße, heute Rathausstraße, ein neues, den modernen Erfordernissen entsprechendes Kino. Der Krieg setzte dem Vorhaben jedoch ein jähes Ende, begraben wurde die Idee aber nie. Sein Sohn setzte sie um, und kurz vor Weihnachten 1952 wurde ein Lichtspielhaus für 500 Besucher eingeweiht. aus: Waldeckische Landeszeitung
  • Das Bad Arolser Rubin- und Residenzkino schließt am 28. Februar für immer. Das ist dann auch das Ende für das Kommunale Kino, das seit 20 Jahren in den gleichen Räumen angeboten wird. Kinobetreiber Michael Metzmeier (Rex-Kino Korbach) bedauert die Entscheidung, jedoch habe er eine dringend notwendige Investition nicht allein stemmen können oder wollen. „Ob dann hinterher mehr Besucher kommen würden, ist fraglich“, sagte er. In seinen Augen sei Bad Arolsen eine „sterbende Stadt“. Immer mehr Angebote für jüngere Menschen würden wegbrechen, wie zuletzt das Outback, das zum 2. April die Türen dichtmacht. Dass weniger Menschen aufgrund der vielen DVD-Angebote ins Kino gehen, glaubt er nicht. Gerade Jugendliche gingen wieder mehr in Kinos. Aber die wollten einen gewissen Standard. Ob es einen Nachfolger geben wird, konnte Metzmeier nicht sagen. Das hängt auch davon ab, ob in das dringend sanierungsbedürftige Kino investiert werde. Erneuert werden müsste auf jeden Fall die jahrzehnte-alte Inneneinrichtung, die noch aus der Zeit stammt, in der im Kino geraucht werden durfte. Außerdem laufen Filme noch über Filmrollen und nicht, wie in den meisten Kinos, digital. Metzmeier hatte gehofft, dass der Hausbesitzer sich an einer Sanierung beteiligt. [1]

Kinodaten

  • 1971 Residenz-Lichtspiele Schulstr. 4, T: 2235 I: Geschw. Strack, 464 P.