Bad Endorf Marias Kino (Endorfer Filmtheater)

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Geschichte

  • Firmen- und Namensgründerin Maria Stadler ist ein Stück Kinogeschichte, geboren am 30.10.1914 in Mühldorf, war sie schon als kleines Mädchen von dem damals noch jungen Medium Kino begeistert. Bereits am 12. Dezember 1945 bekam sie als eine der Ersten von der amerikanischen Besatzungsmacht die Lizenz zum Betrieb eines Lichtspielhauses in Endorf.
  • Anfangs betrieb sie noch ein Wanderkino, das lief aber so gut, dass sie am 30. Oktober 1953 mit zwei gebrauchten Projektoren ihr Kino eröffnen konnte, welches unverändert heute noch besteht. Während der Zeit des großen Kinosterbens blieb sie trotz großer Entbehrungen ihrem Kino treu. Ihr Lebensmotto war steht’s: „Optimismus ist der Glaube an Erfolg“.
  • Im Winter 1976/77 drehten die beiden Studenten der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen Doris Dörrie und Wolfgang Berndt einen ca. 80-minütigen Dokumentarfilm über die inzwischen zur Kinolegende aufgestiegenen Idealistin. "Ob´s stürmt oder schneit" blieb aber nicht ihre einzige Auszeichnung, desweiteren bekam Maria fünf mal die Bayerische Filmtheaterprämie und das Bundesfilmband in Gold.
  • Seit Marias Tod am 2. Dezember 1994 hat es sich eine Gruppe von ca. 20 Ehrenamtlichen zur Aufgabe gemacht das Andenken an diese außergewöhnliche Frau zu erhalten. Heute haben wir uns auch überregional als Programmkino einen Namen gemacht. Neben dem aktuellen Kinoprogramm zeichnen wir uns besonders durch unsere zahlreichen Sonder-veranstaltungen und Filmreihen aus. Unter anderem wurde unsere Tätigkeit im letzten Jahr mit dem Filmtheaterpreis der Bundesbeauftraten für Kultur und Medien, sowie zum sechsten mal mit der bayerischen Filmtheaterprämie des FilmFernsehFonds geehrt. Selbstdarstellung Marias Kino Betreibergesellschaft mbH

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