Bad Harzburg Schauburg

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Postkarte 1905, Fürstenhof mit Theater

Geschichte

  • Schauburg, Bad Harzburg. Das Theater wurde nach Übernahme von Herrn W. Dammeyer renoviert. Neue Bildwand und neue Zeiss-Ikon-Verstärkeranlage Dominar M 45 (von UFA-Handel). Der neue Film 86/1953
  • UFA-Handel, Hannover, hat in den letzten Wochen folgende Theater in Niedersachsen auf Breitwand „Ideal II" und Cinemascope umgestellt: Schauburg in Bad Harzburg, Inhaber W. Dammeyer. Der neue Film 47/1955
  • Rudi Bräutigam, Bad Harzburg, seit 30 Jahren Mitglied des Filmtheaterbesitzer-Verbandes und Träger der Verbandsehrennadel, früher mit (seinem Theaterbesitz ansässig in Schwiebus/Grenzmark, kaufte das ehemalige Hotel Fürstenhof in Bad Harzburg. Nach völliger Neugestaltung soll der Saal des Hotels, in dem bereits Filmvorführungen stattfinden, als Rex- Filmtheater am 15. Oktober dieses Jahres eröffnet werden. Rudi Bräutigam will das neue Theater durch interessante architektonische Gestaltung und großzügige Ausstattung sowie durch ausgewählte Programme zu einem kulturellen Mittelpunkt des bekannten Badeortes machen. Die Kinotechnische Vertriebsgesellschaft mbH. Erich Schulz, Frankfurt, hat die technische Beratung für das neue Haus übernommen und ist mit der Lieferung der Einrichtung beauftragt worden. Der neue Film 27/1959

Der Saal des Hotels Fürstenhof wurde bereits um 1907 als Kurtheater genutzt und erhielt daher wohl auch als Kino den ersten Namen "Kurtheater-Lichtspiele". Heute existiert das Gebäude nicht mehr. An der Ecke Fürstenhofweg/Herzog-Julius-Str. 63C befindet sich heute eine Wohnanlage "Fürstenhof" mit Eigentums- und Ferienwohnungen.

Kinodaten

  • 1925 Kurtheater-Lichtspiele, Herzog-Julius-Str. 56, F: 180, 3 Tage, 400 Plätze, Inh: Fritz Schmidt, Juliusstr.56
  • 1927 Kurtheater Lichtspiele, Inh: W. König, 350 Plätze
  • 1928 Kurtheater-Lichtspiele, Herzog-Julius-Str. 56, F: 180, 3 Tage, 400 Plätze, Inh: W. König, Hans Ulrich
  • 1928 Fürstenhof-Lichtspiele (Saalkino), Gr: 1926, 2 Tage, 400 Plätze, Inh: Hartwig & Lutter
  • 1929 kein Kino
  • 1930 Schauburg, Herzog-Julius-Straße 74, F: 810, Gr: 1928, täglich, Kap: 1 M, 149 Plätze, Inh: Frau G. Flanse
  • 1931 Schauburg, Herzog-Julius-Straße 74, Gr: 1911, täglich, Kap: Mech. Musik, 149 Plätze, Inh: Frau Grete Flanse, F: 810, Gf: Günter Flanse
  • 1932 Schauburg, Herzog-Julius-Straße 74, Gr: 1911, täglich, Kap: Mech. Musik, T-F: Klangfilm, 149 Plätze, Inh: Frau Grete Flanse, F: 810, Gf: Günter Flanse
  • 1949 Schauburg, Herzog Julius Str. 56, Tel. 616, Inh: Carl W. Bonse, sen., Tel. 616, 7 Tage, 510 Plätze
  • 1950 Schauburg, Herzog-Juliusstr. 56, Tel. 616, Inh: Carl W. Bonse sen., 502 Plätze, 7 Tage, App.: Ernemann VII-B, Bühne: 12x8m
  • 1952 Schauburg, Herzog-Julius-Str. 56, Tel. 616, Inh: Carl W. Bonse sen., 502 Plätze, 7 Tage, App. Ernemann VII B, Bühne: 12x8m
  • 1955 Schauburg, 500 Plätze, Inhaber: Walter Dammeyer
  • 1956 Schauburg, 504 Plätze, Inhaber: Walter Dammeyer, Geschäftsführer: Heinrich Dammeyer
  • 1956 Nachtrag: Änderung Geschäftsführer entfällt
  • 1958 Schauburg, 494 Plätze, Inhaber: Walter Dammeyer, Geschäftsführer: Georg Klopp, Adresse: Herzog-Julius-Str. 56

Das Kino heißt jetzt mittlerweile Rex-Filmtheater und befindet sich im Haus Fürstenhof.

  • 1960 Rex-Filmtheater, 460 Plätze, Inhaber: Rudi Bräutigam (Pirmasens/Pfalz, Kirchberg 13)
  • 1962 Rex-Filmtheater, 451 Plätze, Inhaber: Rudi Bräutigam (Pirmasens/Pfalz, Kirchberg 13)
  • 1971 Rex-Filmtheater, Herzog-Julius-Str. 56, Tel: 1293, 460 Plätze, I: P: T: wie Kur-Lichtspiele (Friedrich Sander, Langelsheim)