Bielefeld Neuen Lichtspiele

Aus Kinowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lage

Karte

Geschichte

  • Mit der Dauer des Krieges wurde der Bedarf an Kinounterhaltung immer größer. In Bielefeld konnte sich erneut ein viertes Kino etablieren. Anfang Februar 1916 eröffneten in der Ulmenstraße 2, heute Niederwall, die »Neuen Lichtspiele«. Gerhard Schürmann, vormals Leiter der »Alten Post«, übernahm die Geschäftsführung des 242 Sitzplätze zählenden Lichtspieltheaters, das Fritz Remke in seinem Theatersaal installieren ließ.
    Im Jahre 1890 hatte Fritz Remke das Gebäude der mechanischen Seidenweberei der Gebrüder Wertheimer erworben und nach einem Bauplan vom 30. Juli 1890 die Fabrik in »Remkes Restaurationsgebäude« verwandelt. Zwanzig Jahre später, im Herbst 1910, entstand durch einen weiteren An- und Umbau »Remkes Theatersaal«, aus dem nach den Plänen des Architekten Heinrich Volmer in den Kriegsjahren 1914/15 die »Neuen Lichtspiele« entstanden.
  • Nach dreieinhalb Jahren, im Herbst 1919, mußte das Kino einem Variete, dem »Metropol-Palast«, weichen. Quelle Klaus Kreimeier 1996