Bingen Cinema (Kammer)

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Geschichte

"...das CINEMA blieb als Einzelkino mit 131 Sitzplätzen bestehen und kümmerte vor sich hin. Der Vorbesitzer, gesundheitlich längst nicht mehr auf der Höhe, hatte mit dem Verkauf der LICHTBÜHNE sein (50%iges Miteigentümer-) Schnäppchen gemacht, und das war’s. In Bingen liefen die Filme ganz zuletzt, wenn sie schon überall in der Umgebung zu sehen gewesen waren. Mit seinem Tod Ende 1988 stellt sich die Frage, wie es mit dem Kino weitergehen sollte. Zwischenzeitlich hatte sich mit dem Filmclub Bingen eine sehr aktive alternative kommunale Kinolandschaft entwickelt, zu dessen Veranstaltungen an Wochenenden oftmals bis zu 800 Besucher kamen, obwohl die Filme im 16mm-Format nicht aktuell waren. Aber der Besuch im Filmclub Bingen war „in“. Mit der Übernahme des CINEMA durch die neuen Kinobesitzer, die alle drei der „Gründungszeit“ des Filmclub Bingen entstammen, begann am 30. März 1989 ein neues Zeitalter. Es wurde sofort in neue Technik und in mehr Komfort investiert, ohne allerdings den großen Schritt zu wagen. Finanziell war das damals auch nicht möglich. Doch die Zuschauerzahlen stiegen kontinuierlich an: von 22.640 Besuchern im Jahr 1989 auf 30.541 im Jahr 1993. Die Verleihfirmen bemerkten sehr schnell, dass die neuen Betreiber gewillt waren, auch für bessere Kino-Verhältnisse in Bingen zu sorgen.
Da das Projekt Neubau nicht weiter verwirklicht werden konnte, wurden die Alternativpläne wieder aus der Schublade gezogen: der Umbau des CINEMA und die Erweiterung von einem auf zwei Säle in bestehender alter Bausubstanz sollte für rund 500.000 DM möglich gemacht werden. Im Juni 1994 ging’s los. Das alte Gemäuer machte von Anfang an Probleme, so dass sich die Renovierung insgesamt fünf Monate hinzog. Mit den Verzögerungen stiegen auch die Kosten. Am Schluss wurde rund 1,1 Millionen DM verbaut, eine Summe, die uns heute noch zu schaffen macht, denn die Tilgung ist nach wie vor sehr hoch." Quelle: www.cinema-bingen.de

Seit 2012 betreibt der Verein Kikubi e.V. das Kino als Programmkino.

Kinodaten

  • 1920 Binger Lichtbühne, Mainzer Str. 9 — Fspr. 242 Gegr. 1910 (Sp. tägl.) 300 Plätze Ernst Lindig, Mainzer Str. 5 3/10
  • 1932
  • 1933
  • 1934
  • 1937
  • 1940
  • 1941
  • 1949 Kammer-Lichtspiele Tel. 229, Geschf.:'Hans Ernst Weber.
  • 1950 Kammer-Lichtspiele Mainzerstr. 9, Tel. 383; I: Elisabeth Weber, Bingen, Mainzerstr. 11.
  • 1952 Kammer-Lichtspiele Mainzerstr. 11, Tel. 383, I. Elisabeth Weber, geb. Lindig, Bingen, Mainzerstr. 11,Gf. Hans E. Weber, Mainzerstr. 11.Pl. 300, 7 Tg, 15 V., tön. Dia, App.Bauer M 7, Vst. Klangfilm, Str. G.-D.,220 Volt, Bühne: 6x4x5, Th. ja
  • 1953 *Kammer-Lichtspiele Mainzer Straße 9, Tel. 383, I. Elisabeth Weber geb. Lindig, Gf. Hans E. Weber PI. 300, 7 Tg., 15 V., tön. Dia, App. Bauer M 7, Vst. Klangfilm, Str. G.-D. 220 Volt, Bühne 6x4x5, Th. ja
  • 1955 Kammer-Lichtspiele Mainzer Straße 9, Tel. 383, I. Elisabeth Weber geb. Lindig, Gf. Hans E. Weber Pl. 300, 7 Tg., 15 V., tön. Dia, App. Bauer M 7, Vst. Klangfilm, Str. G.-D. 220 Volt, Bühne 6x4x5, Th.
  • 1956 Kammer-Lichtspiele Mainzer Str. 9, Tel: 383, Postanschr: E. Mühlberg u. G. Schultheiss, Bingen, Bahn- hofstr. 2, I: E. Mühlberg u. G. Schultheiss. PI: 300, Best: z. T. Hochpolster, 7 Tg., 18 V., tön. Dia, App: Bauer Sonolux-Kof- fer, Verst: Klangfilm, Str: D.-G. 220/120 Volt, 30 8
  • 1956N Kammer-Lichtspiele Mainzer Str. 9 - Änd: Postanschr. desgl. Änd: I. Weber & Co.
  • 1957 Kammer-Lichtspiele Mainzer Str. 9, Tel: 2383, l: Weber & Co., Gf: Hans Weber PI: 310, Best: Kamphöner, z. T. Hochpolster u. Flachpolster, 7 Tg., 16 V., 2-3 Mat.-/Spätvorst., tön. Dia, App: Bauer, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35, Th., O.

Bilder

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Weblinks