Brühl Modernes Theater

Aus Kinowiki
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Geschichte
  • Im Dezember des Jahres 1912 stellte auch Josef Halm einen Bauantrag für ein e Kino auf dem Brühler Markt, Haus Nr. 16. Aus dem bauplan lassen sich 152 Sitzplätze erkennen. (...)
  • 1934 wurde das schon seit einer Zeit geschlossene Kino von Wilhelm Windeisen übernommen. (...) baute Wilhelm Windeisen (..) auf ein Volumen von 252 Plätzen aus. Er vergrößerte den Vorführraum und ließ moderne Tonfilmprojektoren aufstellen.
  • Der Erfolg der vorrangegangenen jahre und das nicht abzusehende Ende des Kinobooms erlaubte es jetzt auch der Familie Arleff, die schon lange gehegten Umbaupläne am Modernen Theaeter zu verwirklichen. (...) Gleichzeitig wurde berichtet, dass es der Theaterleitung gekungen sie, den Architekten Ernst Huhn zu gewinnen, der in diesem Bereich Weltruhm genoss. "Architekt Ernst Huhn hat nicht nur die repräsentativen Großkinos der Kandeshauptstadt neu errichet und die Filmstadt Remagen aufgebaut" (...) Schon zwei Monate später können die Besitzer Arleff/Windeisen die Eröffnung des nun 550 Plätze großen theaters feiern. Da es aber noch Unklarheiten über die Beitzverhältnisse des nachbargrundstücke gab, musste man den Plan für einen Anbau mit Bühne auf das darauffolgende Jahr vertagen.
  • Das Moderne wurde sogar für mehrere Monate im Sommer 1957 geschlossen und nachgroßem Umbau als größtes Kino am Ort wiedereröffnet. nicht zuletzt auf Anraten der Satdt Brühl hatte peter Arleff aich entshlossen, das Theater mit einer professionellen Bühne auszustatten, die man danauch als Schauspielbühne nutzen konnte. Hier wollte auch die Satdt ein Programm anbieten, nur ist es nie zu einer Zusammenarbeit mit der Stadt Brühl gekommen (...). Aber profitert hatte vor allem das Kino, denn jetzt gab es 900 Plätze, und auch die Zeitungen waren voll des Lobes. eröffnet wurde es mit dem Cinemascope-Film (...). Hätte man dmals gewusst, dass ab dem Jahr 1957 die Besucherzahlen kontinuierlich absinken würden, wäre ein solch großer Umbau sicherlich nicht gemacht worden.
  • (...) Im Zuge dieser Entwicklungen verstummten 1970 auch die Projektoren des größten Lichtspieltheaters der Stadt. Das moderne Theater musste einer großen Supermarktkette weichen.

aus: Ausverkauft

Kinodaten

  • 1920 Modernes Lichtspielhaus, Markt 16 (Sp. Sonnt.) 220 Plätze Jos. Halm Modernes Lichtspieltheater, Markt 25 (Sp. Mittwoch, Sonnabend, Sonntag) 360 Plätze Geschw. Kaumanns, Markt 25