Düsseldorf Film-Freilichtbühne

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Geschichte

  • Am 14. Mai eröffnet in Düsseldorf eine Film-Freilichtbühne ihre Pforten, die mit rund 2800 Sitzplätzen, davon ca. 2000 überdacht, zu den größten und schönsten Anlagen dieser Art in Westdeutschland zählen dürfte. Initiator der neuen Freilichtbühne, die z. Z. in Düsseldorfs Eisstadion an der Brehmstraße entsteht, ist der frühere Leiter des Residenz-Theaters, Will Dietz. Die Freilichtbühne wird mit einer neuartigen Leinwand aus Plastikstoff von 10 mal 7,30 m sowie modernen kinotechnischen Apparaten ausgestattet. Überhöhte Sitzreihen gewährleisten einwandfreie Sicht von allen Plätzen. Im Eröffnungsprogramm zeigt die Freilichtbühne den Döring-Film „Monsun", Wie Direktor Will Dietz auf einer Pressekonferenz mitteilte, sind die Pläne zur Errichtung der Film-Freilichtbühne von der Stadt Düsseldorf tatkräftig gefördert worden. Mit Ausnahme der wenigen Tage, an denen im Eisstadion Sportveranstaltungen stattfinden, soll täglich ab 20.30 Uhr gespielt werden. Das Freilichttheater will ausschließlich Erstaufführungen herausbringen. Der neue Film 35/1954
  • Mit dem Döring-Farbfilm „Monsun" übergab Direktor Will Dietz am 14. Mai die rund 2800 Sitzplätze fassenden Film-Freilichtspiele im Eisstadion dem Düsseldorfer Publikum. Der Filmaufführung war ein Feuerwerk und ein Platzkonzert der Feuerlöschpolizei vorausgegangen. Sämtliche Tribünen waren ausverkauft. Die kino technischen Anlagen, mustergültig in Bild und Ton, lieferte die Kölner Firma Kino-Beyer. Zur Aufstellung gelangten zwei Ernemann X-Projektoren, zwei Zeiß-Ikon-Verstärker „Dominar M 25" sowie zwei Lautsprecher-Kombinationen Ikovox D und zwei Schrieber-Trocken-gleichrichter 110 Amp. Projeziert wird auf eine 10mal 7,30 m große Ideal-Bildwand. Die Projektionsentfernung beträgt 46m. Technische Gesamtleitung: Helmuth Höf???h. Der neue Film 40/1954