Diskussion:Bremen City Filmtheater

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  • Mit dem neuen City-Filmtheater hat Bremen ein Filmtheater erhalten, das in seiner architektonischen Schöpfung und technischen Ausgestaltung zu den schönsten und modernsten Häusern Norddeutschlands gehört. Das etwa 590 Plätze fassende Haus, dessen Gestühl von Schröder & Henizelmann (Oeynhausen) mit dem neuen Ein-Säulen Stuhl vom Typ Cortinia geliefert wurde, ist von dem Architekten Leopold Ellerbeck in einer Bauzeit von nur 65 Arbeitstagen, wovon nur 13 Tage für den Ausbau des Zuschauerraumes verwendet wurden, erstellt worden. Der besondere architektonische Reiz dieses Hauses liegt darin, daß eine Längswand in Glasbeton ausgeführt worden ist, deren Fenstervorhänge mit dem Bühnenvorhang gekoppelt sind. Die Bauausführung hatte die Firma Karl Brandt (Bremen). Zwei Bauer-B-14-Maschinen mit CiemaScope-Einrichtung sorgen für ein hervorragendes Bild, Siemens-Klang-Film lieferte und installierte die Vier-Kanal-Magnetton-Anlage EURODYN JUNIOR. Der gesamte Zuschauerraum ist mit Velour ausgelegt, die Ideal-11-Schumann-Bildwand hat eine maximile Ausdehnung von 11,20X4,35 m. Die fünffach abgestufte Decke besitzt Lichtrillen für die Hauptbeleuchtung. Die rechte Längswand ist mit wellenförmig gefrästen Alimmil-Platten getäfelt. An der linken Seite sind interessante Plexiglas-Blüten als Beleuchtung angebracht. Die Voll-Klimaanlage stammt von Wilhelm Fortmann (Bremen). Das hübsche Foyer ist mit Girlon-Teppichen ausgelegt. Für die gesamte Innenausstattung zeichnet Georg Hatke (Bremen). Film-Echo 25/1957
  • ROBERT BILLERBECK, der in Hannover u. a. die Weltspiele, Gloria-Lichtspiele und die Grenzburg-Lichtspiele besitzt, hat auch nachstehende Bremer Filmtheater übernommen: City, Decla, Europa, Filmbühne Weserlust, Gloria, Modernes Theater, Roland. Der neue Film 90/1959