Diskussion:Bremen Modernes Theater

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Mit einer von Publikum und Presse stark beachteten Festvorstellung des Rank-Films „Einmal am Rhein" eröffnete in Bremen die Firma Luedtke & Heiligers ihr „Modernes Theater". Vor fast genau zehn Jahren wurde das Theater durch Bombenangriff vollständig zerstört, nachdem es bereits 23 Jahre im Besitz der Firma Luedtke & Heiligers war. Nach kurzer Bautätigkeit entstand jetzt unter Leitung von Architekt Leopold Ellerbeck, Bremen, ein neues Gebäude, das auf einer ansteigenden Ebene (ohne Rang) 725 Plätze faßt. Damit verfügen Luedtke & Heiligers in ihren drei Bremer Theatern (Europa, Decla und Modernes Theater) wieder über insgesamt 2340 Plätze. Von der Ausstattung und Ausrüstung des Theaters einige wesentliche Daten: Zwei Ernemann-X-Maschinen, von UFA-Handel geliefert, eine Klangfilm-Anlage von Siemens. Die modernen Beleuchtungskörper lieferte die Firma Buchmeyer, Bremen, das hochgepolsterte Gestühl Schröder & Henzelmann. Als besondere Attraktion hat Architekt Leopold Ellerbeck eine große Kuppel mit Schiebedach gebaut. Diese Einrichtung wird sich wie bei seinen ausländischen Vorbildern besonders im Hochsommer vorteilhaft auswirken. Auch einer zukünftigen Entwicklung zum plastischen Film hat man Rechnung getragen. Der neue Film 85/1952