Diskussion:Kassel Capitol

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UFA-Handel Frankfurt wurde beantragt, zwei weitere Rolf Theile-Theater für Cinemascope und VistaVision umzustellen. Das Capitol Kassel ist bereits auf die neuen Verfahren eingerichtet worden, während das Thalia Darmstadt noch umzubauen ist Zum Einbau gelangen gleichzeitiig Uniphon-Magnetton-Apparaturen. Der Neue Filmpalast Wiesbaden wurde kürzlich mit der neuen Technik ausgerüstet. Der neue Film 67/1955

Kassels größtes Lichtspieltheater, das Capitol. wurde umgebaut und auf Cinemascope mit vier-kanaligem stereophonischen Magnetton (32 Lautsprecher) umgestellt. Durch den Umbau, für den nur geringfügige Änderungen notwendig waren, da Architekt Paul Bode schon beim Bau des Lichtspieltheaters entsprechend große Maße einkalkuliert hatte, wurden die Capitol-Lichtspiele mit rund 1150 Sitzplätzen gleichzeitig auch das größte Kasseler CinemaScope-Theater. Die bisherige Leinwand von acht Meter Breite wurde durch eine amerikanische Silberleinwand (Miracle Mirror Screen) im Format 12,5 mal 5,20 Meter ersetzt. Um den Bühnenraum , in seiner ganzen Fläche auch für kabarettistische Veranstaltungen und Gastspiele freizuhalten, wurde, der Leimwand-rahmen dreiteilig zusammenklappbar konstruiert und erhielt ein Untergestell mit Rädern, auf denen er nach hinten zurückgefahren werden kann Der silberblaue Velvet-Vorhang wurde von zwölf Meter Breite auf 16 Meter Breite vergrößert und in seinem Rücklauf etwas verändert. Die Runduogen, die bisher an beiden Seiten den Vorhang aufgenommen hatten, wurden etwas flacher gestaltet. Die beiden Bauer-Maschinen B 8 erhielten zwei CinemaScope-Objektive von ISCO (Göttingen). Die Umbauarbeiten wurden auch dazu benutzt, den gesamten Theatersaal durch ein Farbspritz verfahren silberblau zu renovieren. Der neue Film 8/1956