Diskussion:Ludwigshafen Filmpalast (Palast-Lichtspiele)

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In Ludwigshafen eröffnete Eduard Wawersig den Filmpalast, ein modernes Lichtspielhaus mit 600 Plätzen. Die Architekten Latteyer und Koch waren mit dem Bau beauftragt. Die Velvetbespannung der Wände lieferte die Fa. Gimpel in Mannheim, die hochgepolsterten Stühle die Fa. Wegener, Berlin. Ein großer blauer Vorhang, angefertigt von der Landeskunstschule in Mainz, enthält Stadtmotive. Eine Klimaanlage mit einem zehn Meter tiefen Brunnen liefert das Kühlwasser für die Frischluftzufuhr. Die kinotechnische Einrichtung enthält u. a. eine Cinemascope-Vier-Kanal-Magnetton-Anlage, geliefert von Siemens-Klangfilm. Bildgröße 4X10 m. Das neue Haus setzt die Tradition des am 5. September 1943-zerstörten Palast-Theaters in der Ludwigstraße fort. Film-Echo 66/1956

In der Ludwigshafener Innenstadt eröffnete Eduard Warwersig das siebente Erstaufführungstheater der Stadt. Warwersiig, der in Heidelberg die Kamera und die Kurbel betreibt, hat sich mit der Innenausstattung des 600 Plätze zählenden Rangtheaters besondere Mühe gegeben. Bei der Dandeskunstschule in Mainz hat er einen Wettbewerb für den besten handbemalten Vorhangentwurf ausgeschrieben. Unter den 50 Einsendern fiel der erste Preis auf die Ludwigshafenerin Ilse Storre. Mit einer maximalen Bildbreite von vier mal zehn Meter und einer Vierkanal-MagnettonAnlage von Siemens- Klangfilm fand dieses moderne und stilvolle Haus seit seiner Eröffnung bereits viele Bewunderer. Die Klimaanlage ist mit einem zehn Meter tiefen Brunnen verbunden, Der neue Film 62/1956