Diskussion:Mainz Capitol

Aus Kinowiki
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  • Im Capitol-Filmtheater, Mainz, wurde ein gründlicher Umbau vollzogen: vom Foyer bis zur technischen Etage -ließ Theaterbesitzer A. Kämmer-Le Bret sein Haus neu gestalten. Und das in zwei Wochen! Die Architekten Hanns Rüttgers und Emil Dyrauf führten den Umbau aus. Der Theatersaal erhielt durch dunkelgrüne Stühle (Hochpolster), eine in Oliv gehaltene Wandbespannung und einen goldgelben Vorhang das neue Gesicht. Bestimmend aber ist die technische Ausrüstung; sie wurde im Bundesgebiet erstmalig so zukunftsicher eingerichtet: eine ca. 10X5 Meter große, gewölbte Silberleinwand kann für CinemaScope und durch Abdecken für jede Panorama- wie Normalfilmvorführung verwendet werden. Auch 3-D-Filme können im Capitol gezeigt werden. Der nächste Clou: sechs Lautsprecher für stereophonen Ton. Somit wurde also für alle Systeme Vorsorge getragen. Als Eröffnungsfilm zeigte das Capitol Constantins „Der keusche Josef". Der neue Film 61/1953
  • Mit dem Kiepura-Film „Die Sonne geht auf" öffnete das Mainzer Capitol-Theater vor 20 Jahren seine Pforten. Der Erbauer des Theaters, Albert Kämmer-L'e Bret, auch heute noch Inhaber, beging das Jubiläum mit Glorias „Dorfmusik". In der Mainzer „Flammennacht" wurde das Theater schwer getroffen. Voller Zuversicht und Tatkraft gingen Kämmer-Le Bret und ein kleiner, getreuer Mitarbeiterstab daran, ein neues, schönes Haus aus den Trümmern erstehen zu lassen. Im August 1953 wurde das Capitol groß überholt und auf den neuesten Stand gebracht. Es ist mit modernen Projektoren ausgestattet, hat eine Klangfilm-Tonanlage, eine zehn Meter breite CinemaScope-Leinwand und bereits die gesamte Einrichtung für Cinemascope. 500 Plätze laden zum Besuch. Im August vorigen Jahres erhielt das Capitol einen kleinen Bruder, das Luxor-Theater auf der Großen Bleiche, das 300 Besucher aufnimmt. Unter der Devise „Deutsche und ausländische Spitzenfilme in erprobter Mischung" ist das Capitol in das dritte Jahrzehnt gegangen. Der neue Film 5/1954