Diskussion:Rosenheim Filmpalast

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Vor wenigen Wochen eröffnete Eugen Entzmann in Rosenheim den neuen Filmpalast, eines der repräsentativsten Filmtheater Oberbayerns. Architekt Golob, Rosenheim, hat es ausgezeichnet verstanden, in vorbildlicher Zusammenarbeit mit der Kinoton, München, ein hochmodernes Theater mit vorzüglicher Akustik zu schaffen. Für die Seiten wände kam eine Bespannung mit Plaätrkf olie dier Firma Alkor, München, zur Verwendung, die in Graugrün und Beige mit Goldprägung gehalten wurde. Das Theater bietet rund 780 Besuchern Platz, wobei die durchwegs hochgepolsterte, weinrote Bestuhlung, diie von der Firma Löffler, Stuttgart, geliefert wurde, amphitheatralisch emporsteigt. Die indirekte Beleuchtung läuft vom oberen Bühnen-Ausschnitt in zwei Lichtvouten ellipsenförmig in die Decke des Theaters hinein und gibt dem Theater dadurch eine ganz besondere Note. Ein schwerer Velourvorhang in roter Farbe vervollständigt die vortreffliehe Innenausstattung des Zuschauerraums. Die zwölf Meter breite Bildwand nach Art der amerikanischen Miracle-Mirror-Screen (Mechanische Weberei, Bad Lippspringe) ermöglicht alle modernen Bildwiedergaben einschließlich Cinemascope. Besonderes Augenmerk wurde auf die technische Einrichtung gelegt. Im Vorführraum stehen zwei Philips-Projektoren FP 56 mit Lichtton und Vier-kanal-Magnetton-Anlage. Die Tonwiedergabe erfolgt über drei Philips-Lautsprecher-Kombi-nationen und die entsprechenden Effektlautsprecher. Die gesamte kinotechnische Einrichtung sowie Entwurf und Ausführung der Innenausstattung wurden von der Kinoton GmbH., München, als autorisierter Philips-Vertretung Bayerns geliefert. Der neue Film 7/1957