Diskussion:Stuttgart Delphi (Union,UT)

Aus Kinowiki
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  • Das altbekannte „Union-Theater" in der Tübinger Straße in Stuttgart wurde einer ausgedehnten Renovation unterzogen und durch die Zeiss-Ikon-Vertretung Kinotechnik Jaensch, Stuttgart, auch eine CinemaScope-Magnetton-Anlage erhalten hat. Das Filmtheater 7-10/1955
  • Im altbekannten, von manchen filmhistorischen Erinnerungen begleiteten „Union-Theater" in Stuttgart, Tübinger Straße 6, endete mit dem 30. November 1964 — durch Vertragsablauf — eine schon durch drei Generationen bewährte Unternehmertradition, die sich an den Namen des Gründers und schwäbischen Kinopioniers Wilhelm Nagel knüpfte. Das einstige „UT" (eines der wenigen Stuttgarter Kinos, die den letzten Krieg überdauert haben) wird nun einer räumlichen und technischen Wandlung unterzogen und soll zu Weihnachten als „DELPHI-THEATER" das dann zum Stuttgarter Theaterring der „Planie-Lichtspiele GmbH." (Frau Friedl Colm) gehört, wiedereröffnet werden. aus: Das Filmtheater 1964
  • Aus dem durch drei Generationen an den Gründernamen Wilhelm Nagel, des schwäbischen Kinopioniers, gebundenen Union-Theater in der Tübinger Straße ist jetzt durch etappenweisen Umbau das architektonisch und technisch neue Delphi-Filmtheater geworden, das nunmehr zur Theatergruppe der Planie-Lichtspiele GmbH (Fr. Colm) gehört. Peter Colm jr. zeichnet als Inhaber des repräsentativen Stuttgarter Erstaufführungshauses, in dem er sich die Pflege einer modernen Filmfolge für die breite Öffentlichkeit angelegen sein lassen will. — Architekt A. Rottacker hat das Foyer umgestaltet und mit einer Erfrischungsbar versehen. Filmtheater-Architekt Hans Kieser (Stuttgart) hat die gründliche Verwandlung des Innenraums — vom Fußboden bis zur Decke — vorgenommen, der sich jetzt in den harmonischen Farbtönen Grün, Grau und Rosa, wie auch in der aufgelockerten Hochpolstersitz-Anordnung (ca. 440 PI.) besonders behaglich ausnimmt. Die bild- und tontechnischen Anlagen wurden durch die Kinotechnische Vertriebsges. mbH, Erich Schulz (Zweigst. Stuttgart: O. Jaensch), erneuert und erweitert. Die groß dimensionierte Bildwand reicht von Wand zu Wand und wird von einem Wolkenstore als platzsparendem Vorhang verdeckt. — Im Eröffnungsprogramm wurde die Alec-Guinness-Mörderkomödie »Adel verpflichtet« (Atlas) gezeigt. Die an eine Vorbesichtigung anschließende Eröffnungsparty sah die Vertreter aller namhaften Verleihfirmen und die Presse als freundschaftlich verbundene Gäste der Familie Colm. Film-Echo 23/1965