Dortmund Camera

Aus Kinowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Geschichte

Auch wenn sich das Ruhrgebiet in den letzten 25 Jahren sehr verändert hat - es gab und gibt eine ganze Reihe von Gründen, Filme in der Dortmunder Nordstadt zu präsentieren. Die beiden wichtigsten: die alte, große Liebe zu zwei dunklen Sälen, die uns seit unserer Kindheit nicht nur mit visuellen Abenteuern, sondern auch mit Nachbarn, Freunden, Bekannten und neuen Gesichtern zusammenkommen lässt. Zum anderen die Gewissheit, dass wir uns im Kino auf wunderbare und faszinierende Weise mit unserem Leben, unseren Sehnsüchten, Träumen und mit unseren verborgenen Seiten auseinandersetzen können. Das Vertrauen auf die reizvolle Kombination von gesellschaftlicher Realität und flimmernder Illusion ließ aus zwei typischen "Lichtspieltheatern im Kohlenpott" ein Forum für Filme jenseits des Hollywood-Mainstreams, für die Filmgeschichte, für die künstlerischen Dimensionen der Filmgestaltung und für "quotenungerechte" Inhalte werden - 1979 zunächst das ROXY Kino und vier Jahre später die CAMERA Lichtspiele. Beide verbreiten eine Atmosphäre, in der ein Film auch in einer modernen Medienlandschaft noch zu einem besonderen Ereignis wird - und sie sind inzwischen als kulturelle Institutionen anerkannt. Das aktuelle, internationale Filmgeschehen steht im Mittelpunkt eines Programms, das an jedem Tag gleich mehrere Alternativen anzubieten hat. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier oder in unserem Kinomagazin, das Ihnen an insgesamt 150 Verteilerstellen in Dortmund und Umgebung zur Verfügung steht. Inwieweit im geplanten Filmprogramm ein Wechsel stattgefunden hat, oder ein Film verlängert wurde - das erfahren sie jeweils donnerstags in der Tagespresse oder bei unseren Mitarbeitern an der Abendkasse. (Selbstdarstellung)


  • Im Dortmunder Norden wurde die Camera eröffnet. Die Theaterfirma Risse & Co. beauftragte mit der Ausführung des Projekts den Architekten W. Erkelenz (Unna). 600 hochgepolsterte Stühle von Kamphöner, stahlblaue Wandbespannung (Teppich-Schlüter, Bonn), Schwerhörigen-Anlage, Raucherlogen, moderne Klimaanlage (Konkordia, Krefeld). Kinotechnik Nopens (Dortmund) installierte zwei Frieseke FH 66 mit Telefunken-Verstärkeranlage. CinemaScope-Einrichtung. Der neue Film 5/1955
  • Theaterbesitzer Fritz Hoelser ist als Mitgesellschafter der Camera-Lichtspiele in Dortmund ausgeschieden. Alleinige Inhaber sind Kurt Risse und Gerhard Kötting. Der neue Film 92/1955

Bilder

kino%20(16).JPG kino%20(13).JPG
Fotos: Roxy Kino GmbH

Kinodaten

  • 1956 Camera Mallinckrodtstr. 209, Postanschr: desgl., Vers.-Bf: -Hbf., I: Risse & Co., Gf: Karl Risse Pl: 600, Best: Kamphöner, Hochpolster, 7 Tg., 21 V., 2 Matinee-Vorst., tön. Dia, App: FH 66, Verst: Telefunken, Str: W, Bildsyst: CinemaScope, Bildw.-Abm: 7,5x4, Bühne: 10,5x4
  • 1957 Camera Mallinckrodtstr.209, Vers.-Bf: -Hbf, I: Gerhard Kötting, Gf: Karl Risse PI: 600, Best: Kamphöner, Hochpolster, 7 Tg, 21 V, 2 Mat.-Vorst, tön. Dia, App: FH 66, Verst: Telefunken, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1958 Camera Mallinckrodtstr. 209, Tel: 36053, Vers.-Bf: -Hbf, I: Gerhard Kötting PI: 550, Best: Kamphöner ^lach- u. Hochpolster, 7 Tg, 21 V, 2 Mat.-Vorst., tön. Dia, App: FH 66, Verst: Telefunken, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1959 Camera Mallinckrodtstr. 209, Tel: 84053 Vers.-Bf- -Hbf, I: Gerhard Kötting PI: 550, Best: Kamphöner Flach- u. Hochpolster, 7 Tg, 21 V, ° 2 Mat.-Vorst, ton. Dia, App: FH 66, Verst: Telefunken, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1 :2, 35
  • 1960
  • 1961
  • 1962
  • 1971

Weblinks