Dresden Ufa-Kristallpalast

Aus Kinowiki
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Geschichte

Zwischen Prager und St. Petersburger Straße steht der Ufa-Kristallpalast. Am 26. März 1998 öffnete das Kino als drittes Dresdner Multiplex. In acht Sälen mit insgesamt 2668 Plätzen bietet das Multiplexkino nicht nur aktuelle Blockbuster, sondern auch 3D-Filme, Previews, Kindervorstellungen und große Arthouse-Werke. Der größte Saal fasst 584 Zuschauer, der kleinste 175.

Die Architektur des Ufa-Palasts bildet einen starken Kontrast zum benachbarten Rundkino und den geometrisch sehr einfach gehaltenen DDR-Plattenbauten. Das Kinozentrum besteht aus zwei Bauteilen: einem Betonkörper, in dem sich die Kinosäle und Technikräume befinden, und einem luftigen gläsernen Teil, der das Foyer mit Treppen, Aufenthaltsbereichen und Spielautomaten beherbergt. Die Glasfassade, die an ein Stahlskelett montiert ist und das Gebilde wie einen Kristall wirken lässt, gab dem Kino seinen Namen. Errichtet wurde das Gebäude 1997/98 nach Entwürfen des Wiener Architekturbüros „Coop Himmelb(l)au“. Dafür erhielten Wolf D. Prix und Helmut Swiczinsky 1999 den Deutschen Architekturpreis.

Weil der Kristallpalast zunächst als Erweiterung des Rundkinos diente, begann seine Saalnummerierung früher bei 8. Die Rundkino-Säle 1 bis 7 bespielte ebenfalls die Ufa. Eine Verbindung zwischen den beiden Gebäuden war zwar ursprünglich angedacht, wurde aber nie gebaut. Im Jahr 2002 zerstörte das nach oben gedrückte Grundwasser während der Flut die Haustechnik und sämtliche Zuschauerräume im Untergeschoss des Rundkinos. In Folge dessen musste die Ufa das Rundkino aufgeben. Ende 2011 stellte der Kristallpalast seine komplette Vorführtechnik auf Digitalprojektion um. aus: Stadtwiki Dresden

Das Kino ist neben dem Ufa-Palast Stuttgart und dem Ufa-Palast Düsseldorf eins der drei Kinos, die den Namen Ufa noch tragen.

Weblinks