Duisburg Europa-Palast

Aus Kinowiki
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Der Saal 1954
Das Filmstudio 1954
Modell des Europa-Haus 1954

Geschichte

Ehemaliges Europahaus
Das 1954 aus den Ruinen des einstigen Börsenhauses entstandene Europa-Haus, beherbergte bis zu seinem Umbau 1975 zahlreiche Mieter unter einem Dach: Es gab Büros, Wohnungen, eine Gaststätte, ein "Keller-Kabarett" und ein Lichtspielhaus, den "Europa-Palast" (heute: Europa-Kino) Die Bezeichnung erhielt das Haus durch eine Abbildung Europas an der Außenwand, die später unter einer Schieferverkleidung verschwand. Bis 1966 war in den Räumen der heutigen Zentralbibliothek ein Kaufhaus untergebracht. Die Duisburger Stadtbibliothek ging hervor aus der 1901 am Burgplatz eingerichteten "Lesehalle". 1952 bezog sie kurzfristig Quartier im Kantpark bevor sie in den Neubau an der Düsseldorfer Straße wechselte.
Fakten:

  • erbaut 1954 (Europa-Haus)
  • Architekten: Paul Bode, P. Poelzig
  • Umbau 1975

Quelle: Stadt Duisburg

2003 schloss das 1954 eröffnete Kino im Europahaus. Von 2005 bis Mitte 2008 beherbergten die Räume das Boulevard-Theater die „Comödie“, seitdem war das Haus neben der Zentralbibliothek ungenutzt. Seit 2009 fanden dann Parties im sogenannten Licht.Spiel.Haus statt. Von Juli 2011 bis März 2013 wurde es vom High-5-Club als Diskothek genutzt, bis die Bauaufsicht die Säle schloss. Das Europahaus ist Eigentum der Stadt Duisburg.


Europa-Palast und Filmstudio im Europahaus Duisburg. Architekt BDA Paul Bode, Kassel. Innengestaltung des Studios; Innenarchitekt Werner Wölfer, Duisburg • Europapalast 1200 Plätze, Filmstudio 370 Plätze • Unter der Verkehrspassage für den Europa-Palast und unter den Vitrinen des Warenhauses liegt das Filmstudio. Bedingt durch die tiefe Gründung des Baues konnte es ein starkes Gefälle erhalten. Die dadurch entstehenden idealen Sichtverhältnisse gestatteten die Anbringung einer 4,80 x 11,50 m großen CinemaScope-Bildwand, die in dem verhältnismäßig kleinen Raum den Eindruck des »Mit-im-Bilde-sein« hervorruft. Die sich durch die Konstruktion ergebende asymmetrische Form wurde vom Innenarchitekten geschickt genutzt. So teilte er die Decke in eine helle und eine dunkle Zone auf, wobei der sägezahnartig ausgebildete helle Teil, der mit Schallschiuckplatten belegt ist, die indirekte Beleuchtung trägt. Die Farben wurden so gewählt, daß keine Ablenkung vom Film erfolgt: Schwarz, Grau, Caput mortuum und Gelb. Quelle unbekannt, wohl Bauwelt

Kinodaten

  • 1962 Europa-Palast, Düsseldorfer Str. 5-7, Tel: 20661-2, Inh: Hans Eckelkamp u. Sohn, Theatergesellschaft, Gf: Ernst Liesenhoff, PI: 1190, Best: Schröder & Henzelmann, Hochpolster, 7 Tg, 21 V, 1 Mat.-Vorst./ 1 Spätvorst, tön. Dia-N, Sc u. Stereo-Bandanlage, App: 2 Bauer B 12, Lichtquelle: Xenon, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL u. 4 KM, Höranlage, Th, O.
  • 1962 Film-Studio, O.-Gilde-Theater, Düsseldorfer Str. 5-7, Tel: 20663, Inh: Hans Eckelkamp u. Sohn, Gf: Ernst Liesenhoff, PI: 351, Best: Schröder & Henzelmann, Hochpolster, 7 Tg, 34 V, 1 Mat.-Vorst, FKTg: donnerstags 2 V, tön. Dia-N, Sc, App: Bauer B 11 m, Xenon, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL u. 4 KM
  • 1993 Europa-Kino 1, DO, 488 Plätze, Europa-Kino 2, DO, 364 Plätze, Europa-Kino 3, DO, 616 Plätze, Europa-Studio, DO, 99 Plätze, 47051 Duisburg, Düsseldorfer Str. 5-7, Tel. 0203/26091, Inh: Ufa-Theater AG, 40210 Düsseldorf, Graf-Adolf-Str.96
  • 1995 Europa-Kinocenter, Kino 1, DO, 488 Pl. Kino 2, DO, 364 Pl. Kino 3, DO, 616 Pl. Studio, DO, 99 Pl. 47051 Duisburg, Düsseldorfer Str. 5-7 Tel.: 0203/26091 Inh.: Theatergesellschaft Goldermann & Riech, 40210 Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 96