Ebern Filmburg

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • Das neue Kino hieß "Filmburg" und war 1954 eröffnet worden, mit moderner Ausstattung, großem Saal und sogar mit Loge.
  • Ab 1973 lief das Geschäft schlechter. Nicht zuletzt wegen der Fußballweltmeisterschaft 1974 in Westdeutschland. Dafür kauften sich nämlich viele Haushalte einen eigenen Farbfernseher. Familie Kais schloss ihr Kino und vermietete das Gebäude an Edeka (der spätere "Delta-Markt").
  • Seit 1985 ist allerdings das Kino in Ebern komplett verstummt. Das Vorführgerät steht heute im Zeiler Fotomuseum. [1]

  • Etwas davon spürt man noch auf der Straße nach Ebern, schon in Oberfranken, wo wir die Burglichtspiele suchen. Von denen ist allerdings nichts mehr übriggeblieben. Erst vor drei Monaten brannte die Videothek in ihren alten Räumen bis auf die Grundmauem ab. ,,Die Ermittlungen laufen noch", meint der Jogger auf dem Stadtwall, der mit seinem Oberlippenbart wie ein Polizist aussieht. aus: Klaus Janowitz: Kinos im Lauf der Zeit
  • Filmburg, Ebern, etwa 420 Sitzplätze. Bauherr: Stephan Kais, Sondheim/Rhön. Technische Einrichtung einschließlich Plastorama: Ufa-Handelsgesellschaft mbH., Nürnberg. Eröffnung: Juni 1953. Der neue Film 26/1954
  • Nach den Vorschlägen von Ing. W. Nicolei Nürnberg, entstand im Ebern ein repräsentatives Filmtheater mit 400 Sitzplätzen. Bauherr ist Stephan Kais, Sondheim/Rhön. Die Wände des Zuschauerraumes worden mit dem neuen Plaistikstoff Gekafol bespannt und die Decke mit Dyckerhoff-Akustik-Platten ausgelegt. Eine breite Bühne gestattet das Vorführen von Cinemascope- und Panorama-Filmen. Zwei Ernemann IX-Maschinen, eine Uniphon K-Verstärker- und Lautsprecherapparatur nebst Kabinenzubehör, motorisch gesteuerter Saal- und Bühnenverdunkler, Bildwerferraumautomatik usw. lieferte und installierte die UFA-Handelsgesellschaft mbH., Nürnberg. Bestuhlung: Stüssel, Bielefeld. Der neue Film 59/1954

Bilder

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aus dem Wim Wenders Film. Fotos: inFraken.de

Kinodaten

  • 1955 °Filmburg Inh. Stephan Kais, Ebern bei Bamberg
  • 1956 Filmburg Tel: 104 Nordheim, Postanschr: Sondheim/Rhön, Post Mellrichstadt/Ufr., Vers.-Bf: Nordheim/Rhön, I: Stefan Kais PI: 408, Best: Stüssel, Holz- u. Polstersitze, 6 Tg., 11 V., tön. Dia, App. Ernemann IX, Verst: Uniphon, Str: W. 36 Amp., Bild- syst: CinemaScope, Breitwandart: Schu- mann, Bildw.-Abm: 7x3,5, Bühne: 10x12, Th., O. Spielorte: 4
  • 1956N Filmburg Änd: Vers.-Bf. entfällt
  • 1957-1960 Filmburg Coburger Straße, Tel: 104 Nordheim, Postanschr: Sondheim/Rhön, Post Mellrichstadt/Ufr, I: Stefan Kais PI: 396, Best: Stüssel, Holz- u. Polstersitze, 5 Tg, 10-12 V, 1 Mat.-, 2 Spätvorst., tön. Dia, App: Ernemann IX, Verst: Uniphon 20 W, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35, Th, O.
  • 1961 Filmburg Coburger Straße, Tel: Ebern 104, Postanschr: Sondheim/Rhön üb. Bad Neustadt Saale, I: Stefan Kais PI: 396, Best: Stüssel, Holz- u. Polstersitze, 5 Tg., 10-12 V., 1 Spätvorst., tön. Dia-N, App: Ernemann IX, Lichtquelle: Becklicht, Verst: Uniphon 20 W., Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL, Th., O.
  • 1962 Burglichtspiele Kapellenstr, Postanschr: Brünn üb. Bamberg 2, Tel: Pfarrweisach 612, I: Frau Maja Böswillibald Pl: 280, Best: Stüssel, Holz- u. Polstersitze, 5 Tg, 10-12 V, 1 Spätvorst, tön. Dia-N, Br, App: Bauer B 6, Lichtquelle: Reinkohle, Verst: Uniphon 20 W, Bild- u. Tonsyst. Sc, 1 KL, Th, O. Spielorte: 4
  • 1971 Burg-Lichtspiele T: 312 I: Maya Böswillibald, 280 E. MO: Pfarrweisach