Eichwalde Filmeck

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • Das Haus Bahnhofstraße 89 hatte der Vater von Herrn Fröse im Jahr 1932 ersteigert. In dem Haus war das Restaurant „Sanssouci“ mit einem Tanzsaal. Wir haben eine alte Postkarte, auf der das noch zu sehen ist. In diesem Saal, mit ebenem Boden, nur mit Stühlen ausgestattet, wurden die ersten Filme vorgeführt. Es gab keinen Vorführraum und nur ein einziges Vorführgerät. Immer wenn eine Filmrolle gewechselt wurde, musste eine Pause gemacht werden.
  • Etwa 1937/38 wurde der Tanzsaal zum Kino umgebaut. Er bekam einen ansteigenden Boden, damit auch die hinteren Sitzreihen gut sehen konnten und einen Vorführraum sowie ein Foyer mit der Kasse. Das Kino hatte 400 Sitzplätze und eine Karte kostete entweder 0,80 Mark vorn oder 1,20 Mark hinten. In der Mitte kostete eine Kinokarte 1,00 Mark.
  • Im Jahr 1953 wurde das Kino enteignet und es gab einen volkseigenen Lichtspielbetrieb. Eine der letzten großen Veranstaltungen im Kino war die 100Jahrfeier von Eichwalde.
  • Im Jahr 1996 hat die Familie das Kino zurückerhalten, aber da war es schon geschlossen. Jetzt wird es in Eichwalde wohl kein Kino mehr geben, weil die großen Kinos in der Umgerbung zu viel Konkurrenz sind und keiner in die kleinen Kinos gehen will. Zur Zeit hat ein Geschäftsmann den Saal gemietet. Er verkauft seltene Baustoffe und lagert sie im alten Kinosaal. aus:Eichwalder Bote
  • 1959: Im Filmeck Eichwalde soll durch den Einbau einer Vorbühne die Möglichkeit geschaffen werden, kulturelle Veranstaltungen größeren Ausmaßes unter besseren Voraussetzungen als bisher durchzuführen. [1]

Kinodaten

  • 1925 kein Kino
  • 1928/1930/1932 kein Kino
  • 1933 Kobold-Lichtspiele (Saalkino), Bahnhofstr. 89, Gründung 1932, 3 Tage, T-F: Kinoton, 220 Plätze, Inhaber: Vereinigte Lichtspiele Bohnsdorf, Walter Holze, Berlin-Bohnsdorf
  • 1934 Lichtspiele (Saalkino), Bahnhofstr. 89, Gründung 1932, 4 Tage, T-F: Kinoton, 230 Plätze, Inhaber: E. Schäfer
  • 1937 Lichtspiele (Saalkino), Bahnhofstr. 89, Gründung 1932, 3-5 Tage, 196 Plätze, Inhaber: E. Schäfer
  • 1938 Filmeck, Kaiser-Wilhelm-Str. 15/16, F: Berlin 639549, Gr: 5.5.1937, täglich, 390 Plätze, Inh: Richard Froese, Bahnhofstr. 88
  • 1940 Filmeck, Kaiser-Wilhelm-Sir. 15/16, F: Berlin 639549, Gr: 5.5.1937, 390 Plätze, täglich, Inh: Richard Froese, Bahnhofstraße 88
  • 1941 Filmeck, Kaiser-Wilhelm-Str. 15/16, Gründung: 5.5.1937, 390 Plätze, täglich, Inhaber: Richard Froese, Bahnhofstraße 88
  • 1949 Filmeck, Kaiser-Wilhelm-Straße 15, 390 Plätze
  • 1950 Filmeck-Theater, 390 Plätze
  • 1986 Filmeck-Lichtspieltheater VE, Eichwalde, A.-Bebel-Allee, Tel: 6858425
  • 1991 Filmeck, 286 Plätze
  • 1991 Filmeck, 286 Plätze, Eichwalde, August-Bebel-Allee, Inh. Märkische Kino-Union GmbH i.A.
  • 1992 Filmeck, 286 Plätze, Eichwalde, August-Bebel-Allee, Inh. Fuchs GmbH & Co. Filmtheater KG Potsdam, Leipziger Straße 60, 1561 Potsdam, Tel. 0037/334061
  • 1993 Filmeck, 286 Plätze, 15732 Eichwalde, August-Bebel-Allee, Inh: Zaschke, Mario und Keller, Bernd, 10405 Berlin, Kolmarer Str. 7

Bilder

Ein Bild des Hauses Bahnhofstraße 89 Ecke Bebelstraße mit der Gaststätte "Bahnhofseck"

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Kino Eichwalde 2011