Eltmann Corso-Lichtspiele

Aus Kinowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Geschichte

1952: In der aufstrebenden Industriestadt Eltmann am Main errichtete Frau Schwarze durch Umbau des Schwanensaales in ein modernes Filmtheater die neuen „Corso-Lichtspiele". Die gesamte Bauberatung lag in den Händen der Firma Ing. Alfred Zechendorff, Bauer-Vertretung, Nürnberg. Es handelt sich um eine Kombination von Dyckerhoff-Platten und Atex-Lamperie. Mit Hilfe dieser Materialzusammenstellung wird der gesamte Zuschauerraum ausgeschlagen und es ergeben sich dabei wesentliche akustische Vorteile, verbunden mit einem sehr vornehmen und gediegenen Aussehen des Zuschauerraums. Das Eltmanner Theater ist als Umgangstheater aufgebaut, enthält eine sehr nette und überraschend praktische Logenlösung, die sich wirkungsvoll dem Gesamtrahmen anpaßt. Die technische Einrichtung entspricht den höchsten Anforderungen. An der Ausstattung des Theaters waren beteiligt: Bauer-Bildwerfer B 8: Eugen Bauer, Stuttgart. Kabinenausstattung: Bauer, Stuttgart; Gleichrichter: Frako, Teningen; Lautsprecherkombianation: Beyer, Heilbronn a. N.; Textilien: Teppich-Schlüter, Bonn; Saalverdunklung und Beruhigungswiderstände: Reo, Solingen; Notbeleuchtungsausstattung: Allgäuer Fahrzeug- und Maschinenfabrik Kaufbeuren; Heizung: Geluna, München. (aus: Die Filmwoche 35/1952)

Kinodaten

  • 1932-1933 Kein ständiges Kino Im Schwanensaal finden unregelmäßig Film-Vorführungen statt
  • 1934 Kein ständiges Kino Im Dreikronen-Saal und im Schwanensaäl finden unregelmäßig Film-Vorführungen statt
  • 1953-1956 Corso-Filmtheater Limbacher Str. 229, Tel: 144, Vers.-Bf: Ebelsbach-Eltmann, I: Rosi Schwarze PI: 324, 7 Tg., 10 V., Best: Löffler, Flachpolster, tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: TeKaDe, Str: W. 220 Volt, 50 Amp., Bühne: 6x7
  • 1957-1960 Corso-Filmtheater Limbacher Straße 323, Tel: 144, Vers.-Bf: Ebelsbach-Eltmann, I: Gebr. Düring Pl: 324, Best: Löffler, Flachpolster, 7 Tg, 10 V, tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: TeKaDe