Finsterwalde Metropol

Aus Kinowiki
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Geschichte

2. Januar 1909: Der erste Unternehmer, der sich mit seinem Kinematographen dauerhaft in Finsterwalde etablierte, war Gustav Pühmeyer. Sein Kino „Metropol“ nutzte vorläufig Räumlichkeiten im „Deutschen Haus“ (heute Spielcasino). Täglich von 18 bis 23 Uhr und sonntags ab 15 Uhr liefen seine Dauervorstellungen. Der Programmwechsel erfolgte am Freitag. Bisher befriedigte der Besucherandrang jedoch noch nicht. Bedingt durch den Energiebedarf seiner Vorführapparate war Pühmeyer der mit Abstand größte Kunde des neuen E-Werks. [1]

9. Mai 1909: Der Kinematograph „Metropol“ hatte als erstes Kino ein festes Domizil in Finsterwalde bezogen. Seit einigen Monaten zeigte das Unternehmen ein ständig wechselndes Programm im „Deutschen Haus“ in der Langen Straße. Allerdings liefen die Filme nicht mehr allabendlich, sondern nur noch von Sonnabend bis Montag. [2]

1910: Der Kinematograph war dagegen nicht ohne Konkurrenz. Im „Deutschen Haus“ (heute Spielothek, Lange Straße) gab es mit dem „Metropol“ seit einiger Zeit ein fest etabliertes Kino in Finsterwalde. [3]

25. Juli 1914: Ohne dass es die Zeitung gesondert gemeldet hatte, war der Betrieb des ersten Finsterwalder Kinos "Metropol" eingestellt worden. Mit der Auflösung des Kinos fand Pühmeyer eine Anstellung im "Weltspiegel". [4]

Kinodaten

  • 1918 Metropol-Theater, Berlinerstr. 19a, 150 Plätze, Inh: Lichtspielges. mbH, Carlstr. 6, F: 145