Frankfurt (Oder) Film-Palast

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Ansicht 2006
Ansicht 50er Jahre

Geschichte

Das Kino Piast wurde am 15. Januar 1925 als „Film-Palast Friedrichstraße“ mit dem Stummfilm Carlos und Elisabeth nach Schillers Don Karlos in der damaligen Friedrichstraße 8 eröffnet. Das Kino, das auch eine kleine Bühne für Tanz und Theateraufführungen besaß, wurde nach den Plänen des Charlottenburger Architekten A. Rebiger errichtet und bot damals etwa 500 bis 525 Personen Platz. Bereits fünf Jahre später wurde das Kino geschlossen und die Gaststätte Elyseum eröffnete in dem Gebäude. Nach Umbauarbeiten und Modernisierungen erfolgte die Wiedereröffnung am 3. Dezember 1937 mit dem Film Patrioten. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Bildung Słubices wurde das Kino verstaatlicht. Das Kinogebäude, heute in der ul. Jedności Robotniczej 10 gelegen, wurde im März 2005 geschlossen, nachdem zuvor die ehemalige Kassenhalle des Gebäudes neben dem Kinobetrieb auch als Blumen- und Gemüseladen genutzt worden war. Inzwischen ist nur noch der vordere Bereich des Kinos vorhanden, der komplette hintere Bereich (Kinosaal und Verwaltung) wurde abgerissen. Wikipedia

Weblinks

Kinodaten

  • 1927 Filmpalast Friedrichstraße. Inh: Frau Hedwig Thiede, Friedrichstr. 8. FA: 1509. Gf: Otto Teder, Küstrin, Zorndorfer Str. 2. Sptg: Täglich. Pr: Zweimal wöchentlich. 500 PI. Bühne 3 X 5 m.
  • 1928 Film-Palast, Friedrichstr. 8, F: 4353, Gr: 1925, täglich, 825 Plätze, Inh: Frau Hedwig Thiede, Gf: Otto Leder, Cüstrin
  • 1930 Film-Palast, Friedrichstraße 8, F: 4353, Gr: 1924, täglich, 500 Plätze, Inh: Frau Hedwig Thiede, Gf: Otto Leder, Küstrin
  • 1938 Film-Palast, Friedrichstraße 8, täglich, 520 Plätze, Inh: Adolf Kandeler. Wendisch-Rietz
  • 1940 Film-Palast, Friedrichstraße 8, F: 4716, 463 Plätze, täglich, Inh: Adolf Kandeler, Märkisch-Rietz
  • 1941 Film-Palast, Friedrichstraße 8, Gründung 1937, Bühne: 5x2m, 463 Plätze, täglich, Inh: Adolf Kandeler, Märkisch-Rietz, Gf: Heinz Kandeler