Frankfurt Astoria-Theater Bornheim

Aus Kinowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Heutiger Zustand

Verändert erhalten, Nutzung Drogeriemarkt: Street View

Geschichte

  • In Frankfurts Bergerstraße, Verkehrsader durchs dichtestbewohnte Bornheim, wurde in diesen Tagen das „Astoria" der Geschwister Wink, zugleich Inhaber des „Schwanen", eröffnet. Das Projekt entstand nach einem Plan des verstorbenen Heinrich Wink, der seit 1930 die Errichtung des „Astoria" betrieb, immer wieder jedoch vergeblich. Das neue Haus, als Zweckbau errichtet, zählt 730 Plätze. Architekt Ferdinand Wagner, Bad Soden, lagerte dem Ein-Rang-Zuschauerraum, bestuhlt von der Firma Schroeder & Henzelmann, ein großzügiges Vestibül vor, das sich zur Straße hin mit vier Doppelschwingtüren öffnet. Im Vorführraum stehen Ernemann X, die Be- und Entlüftungsanlage stammt von Firma Monsun, die gesamte technische Einrichtung besorgte Kurt Kabaths Ton-Technik. „Pension Schöller" ließ die Bornheimer am Eröffnungstage in hellen Scharen ins „Astoria" strömen. Der neue Film 84/1952
  • Das "Astoria" eröffnete als 57. Frankfurter Filmtheater der Nachkriegszeit mit 750 Sitzplätzen, moderner Klimaanlage und Zeiss-Ikon Ernemann X-Projektionsapparaten am 26. Oktober 1952.
  • Nach der Schließung 1963 wurde das Parkett vom Balkon mit einer Zwischendecke abgetrennt. Heute befinden sich im Gebäude Geschäftsräume. Quelle: Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main
  • Die Firma Bild-Ton-Technik, Kurt Kabath, Frankfurt/M., stellte das Theater um und lieferte eine CinemaScope-Lichtton-Anlage an Astoria Frankfurt/M., Der neue Film 66/1955

Kinodaten