Frankfurt Atelier am Zoo

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Heutiger Zustand

Verändert erhalten, heutige Nutzung DIE KATAKOMBE Street View

Geschichte

  • Stadtteil: Ostend
  • Andere Namen: Lux am Zoo
  • Strasse: Pfingstweidstr. 2
  • Bestand: um 1957-um 1968
  • Plätze: 213 (1957), 200 (1960), 213 (1967)
  • Inhaber: Inhaber: Hessen-Film-Friedrich Wollenberg (1957-1959), L.O. Kunze (1960-1962), Heinz W. Siska (1964-1968)
  • Das "Atelier am Zoo", von Friedrich Wollenberg als "Lux am Zoo" gegründet, wurde 1964 von Heinz W. Siska als Repertoire-Kino mit dem Anspruch fortgeführt, jeden Tag einen anderen Film zu zeigen. Nach Anlaufschwierigkeiten eroberte es sich ein Stammpublikum. (Frankfurter Rundschau, 1. Oktober 1965) Quelle: Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main

  • In diesen Tagen eröffnete in Frankfurt Friedrich Wollenbergs Luxor am Zoo als 203-Platz-Theater der Bambi-Betriebe (Schwesterfirma der Hessenfilm) seine Pforten. Architekt Fritz Georg Müller (Frankfurt) gliederte den Neubau einem Wohnhaus an. Durch ein geräumiges, graugelb gehaltenes Foyer betritt man den ranglosen Zuschauerraum, in dem die Farben Chromgelb und Samtblau dominieren. Die Abmessungen der Cinemascope-Leinwand betragen 5,50 mal 2,70 Meter. Die Fa. Kamphöner lieferte die Hochpolsterbestuhlung. Die technische Einrichtung überwachte die Fa. Kinograph Mauss, die elektrische Installation besorgte Elektrobau Storz, die Theaterausstattung lag in Händen von Schmalzgräber & Driesen. Die Be-und Entlüftungsanlage lieferte die Fa. Monsun. Im Vorführraum stehen Bauer B 8-Projektoren mit Xenonbetrieb. Eine Schwerhörigenanlage soll noch installiert werden. Das schmucke Luxor am Zoo, dessen Geschäftsführerin Frau Hermine Beuschel ist, wurde in rund vier Monaten erstellt. Die Nachmittagsvorstellungen sollen grundsätzlich der Jugend gewidmet sein; die Abendveranstaltungen werden Spielfilme aller Art bringen. Der neue Film 89/1956
  • Die Hessenfilm GmbH. (Friedrich Wollenberg), die bereits neun Filmtheater in Frankfurt betreibt, eröffnete am 2.11. 1956 ihr neues „Lux am Zoo". Es umfaßt 220 Sitzplätze, wurde nach Plänen und unter Bauleitung der Hessenfilm GmbH, erbaut und präsentiert sich in modernster Form und Farbgebung. Schwarzbraune und gelbe glasierte Kacheln zieren die Außenfront, während das Innere des Hauses durch besondere Farbanordnungen ein neuzeitliches und zugleich ansprechendes Dekor erhielt. Das Lux am Zoo, das sich durch das Nachspielen von Erfolgsfilmen der deutschen und ausländischen Produktionen seinen Besucherkreis schaffen will, gibt täglich drei Vorstellungen und zeigt außerdem als vierte Vorstellung täglich um 15 Uhr gute Filme für die Jugend. Das neue Haus, dessen kinotechnische Einrichtung von der Firma Storz, Frankfurt/ Main, besorgt wurde und mit zwei Bauer B 8-Projektoren arbeitet, ist für die Vorführung von Normal-, Breitwand- und OS-Filmen eingerichtet. Die Bestuhlung wurde von der Firma Kamphöner und die Inneneinrichtung von der Firma Schmalzgräber & Driessen geliefert. Als Eröffnungs-Filme laufen „Carmen Jones" (Centfox) und „Circus Boy4 (Goldeck) für die jugendlichen Besucher. Film-Echo 88/1956
  • Die Katakombe wurde im Oktober 1960 als das Frankfurter Kellertheater von einem Schauspielerkollektiv in der Schützenstraße 8 ins Leben gerufen. Mittlerweile Privattheater mit einem gemeinnützigen Verein als Rechtsträger. Seit 1982 ist das Theater in einem ehemaligen Kino in der Pfingstweidstraße 2 am Zoo beheimatet. [1]

Kinodaten