Frankfurt Regina Riederwald

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Der Saal 1952

Geschichte

  • Nach dem Entwurf, der Planung und unter der Bauleitung des Architekten Fritz Franke (Frankfurt) entstand in Frankfurt/M. ein Zweckbau, in dem zugleich das Rex (400 Sitzplätze) und das Regina (240 Sitzplätze) eingerichtet wurden. Der von der Firma Ingenieur Dammeyer, Frankfurt/M., mit je zwei Philips FP 5-Projektoren ausgestattete Vorführraum macht es möglich, gleichzeitig je ein Programm, in beide Theater zu projizieren. Die Bild- und Tonanlage (Dammeyer) gestattet die Vorführung aller Systeme auf die gleich großen 10 m breiten Leinwände. Für die Installation der elektrotechnischen Anlagen zeichnet die Frankfurter Firma Stortz verantwortlich. Die Bestuhlung beider Häuser wurde von der Firma Kamphöner, Bielefeld, geliefert Der Zuschauerraum des Rex präsentiert sich in fraise-farbener Acella-Wandbespannung und mit resedagrünem Vorhang, während das Regina über resedagrün- und altgoldfarbene Acella-Bespannung und einen hellgelben Vorhang verfügt (Innenausstattung Firma Jorek, Frankfurt/M.). In beiden Häusern werden in je neun Vorstellungen je drei Programme wöchentlich gezeigt sowie zu sätzlich Spät- und Jugendvorstellungen veranstaltet. Als Eröffnungsfilme liefen „Der Hauptmann von Köpenick" (Rex) und „Liane — das Mädchen aus dem Urwald" (Regina). Als Außenverkleidung für beide Theater wurden zum ersten Mal die schall- und wärmeisolierenden Granulit-Platten (Firma Lejeune, Frankfurt/M.) verwandt, bei deren Verlegung sich der Verputz erübrigt. Das von Architekt F. Franke innen wie außen ansprechend gestaltete Doppel-Kino wird vom Hausherrn Hermann Butzsen betrieben. Film-Echo 41/1957
  • Von einem einzigen Vorführraum aus wurden die Projektionen in zwei Theatersäle geworfen. "Beide Theater verfügen je über eine zehn Meter beite Leinwand; V-förmige Bestuhlung sowie farblich aparte Acella-Wandbehänge geben dem Raumbild, dessen Ausstattung Helmut Josek schuf, die charakteristische Note. Während im Rex, das über 400 Plätze verfügt, Werke schöngeistigen Inhalts geboten werden sollen, ist der Spielplan des 250 Personen fassenden Regina mehr auf den spannenden Abenteuerfilm eingestellt." (Frankfurter Rundschau, 15. April 1957) Quelle: Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main