Frankfurt Urania Niederrad

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • Die festliche Eröffnung des 61. Frankfurter Nachkriegskinos, das durch seine schöngegliederte Fassade auffiel, war am 13. Februar 1953: "Durch den hellen Kassenraum gelangt man in das mit Vitrinen ausgestattete Foyer und von dort in den Zuschauerraum, der Platz für 540 Personen bietet. Der sich zur Bühne hin in elegantem Schwung verjüngende Raum hat mit weichem grauem Azella bespannte Wände und einen roten Vorhang. (...)" Dem Besitzer Erwin Späth wurde vom Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes der hessischen Filmtheater zur Eröffnung das übliche "Gut Licht, gut Ton und volle Kassen" gewünscht. (Frankfurter Rundschau, 14. Dezember 1953) Quelle: Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main
  • In Frankfurts Stadtteil Niederrad eröffnete Inhaber Erwin Späth (beteiligt u. a. am Aschaffenburger „Hofgarten") das 536-Platz-Theater „Urania", von Architekt Max Schwemmer, Frankfurt/M., entworfen. Dem ranglosen Theater ist ein großzügiges Vestibül vorgelagert, das sich zur Straße in breiten Schwingtüren öffnet. Im Vorführraum stehen Bauer-Maschinen mit Klangfilmanlage. Die Be- und Entlüftungseinrichtungen stammen von der Fa. Monsun, die zu 70 Prozent hochgepolsterte Bestuhlung lieferte die Fa. Kamphöner, Als Eröffnungsprogramm lief „Der fröhliche Weinberg". Mitspieler Karl Luley stellte sich persönlich vor und „babbelte frankforterisch". Die Geschäftsführung des WdF-Hessen übermittelte die Verbandsgrüße. Der neue Film 16/1953