Friedrichshafen Lichtspielhaus

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Geschichte

Das "Lichtspielhaus" befand sich im Seehotel Friedrichshafen. Bereits schon am 3. Januar 1897 wurden im Hotel Müller die ersten Filme mit Kinematografen und dem amerikanischen Grafofon vorgeführt. Am 13. November 1910 war es dann soweit: Im Saal des Seehotels Müller wurde der „1. ständige Kinematograf am Platze“ eröffnet; Weltkino wurde geboten, jede Woche ein neues Programm. Stand dieses Vorhaben unter der Leitung von Direktor R. Martin, so bot für den 28. Oktober des gleichen Jahres Oscar Horb im Seehotel mit dem Residenz-Kinematografen ein eindreiviertelstündiges Filmprogramm an. Für den 22. Januar 1910 wurde am gleichen Ort der Weltkinematograf „Liesa“ angekündigt. Ab März 1913 leitete Alfons Gäng das Residenz-Kino. Eine zweite Leinwand gab es im Saal des Hotels Müller ab dem 11. Dezember 1915: Dieses Lichtspielhaus gehörte A. Straub, der mit dem „schönste(n) Haus am Platze“ warb. Endgültig und offiziell aus war es mit dem Lichtspielhaus dann am 22. Februar 1924, als die große Abschiedsvorstellung „Das Geheimnis von Schloss Ronay“ (sechs Akte) und „Jeff lässt sich nicht begraben“(zwei Akte) stattfand und sich Besitzer A. Straub bei seiner treuen Stammkundschaft herzlich bedankte. 26.06.2011, Eberhard Baier

Kinodaten

  • 1917 Straub, Anton, Karlstr. 53
  • 1918 Lichtspielhaus, Wilhelmstraße, 250 Plätze, Inh: A. Straub
  • 1920 Lichtspielhaus, Karlstr. 35, Gegr. 1919 (Sp. im Winter tägl., im Sommer 4 Tage) 190 Plätze, Inh: Anton Straub, Seestr. 43, Fernspr. 155
  • 1921 Lichtspielhaus, Karlstraße 55, (täglich) 180 Plätze, Inh: Anton Straub, Seestr. 43