Göppingen Ideal

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • Wilhelm Huttenlocher war sofort von der Idee des Films gepackt. Sie ließ ihm keine Ruhe mehr, auch nicht, als er sich 1898 nach seiner Heirat mit Pauline Riecker in Esslingen als Bäcker selbständig machte. Sein ganzes Streben war darauf gerichtet, einmal ein eigenes Kino zu besitzen. Als ersten Schritt zur Verwirklichung dieses Planes betrieb er seit 1905 neben seiner Bäckerei einen Filmverleih. Zwei Jahre später war es dann soweit. In Göppingen stand der damals in der Frankschen Bierhalle etablierte Kinematograph "Ideal" zum Verkauf. Der Vorgänger hatte das Kino nur wenige Wochen besessen, das Geschäft jedoch entsprach nicht seinen Erwartungen. Aber Wilhelm Huttenlocher, damals 38 Jahre alt, kinobesessen und von der Zukunft der neuen Erfindung überzeugt, ließ sich von diesem Mißerfolg nicht abschrecken. Dieses Kino bedeutete ihm die Erfüllung seines Traumes. aus: www.Staufen-Movieplex.de
  • Neues Kino-Theater. Kinematograph „Ideal" in Göppingen, Franksche Bierhalle. Der Kinematograph 59/1908

Kinodaten

  • 1917 Kinematographen-Theater „Ideal", Langestr. 14. Inh.: Huttenlocher
  • 1920 Ideal, Langestr. 13 (Sp. Sonnab., Sonntag) 200 Plätze Gromer & Huttenlocher, Langestr. 13 — Fernsprecher 102