Goslar Roxy (Hahnenklee-Bockswiese)

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Geschichte

  • Theaterbesitzer Paul Adamczyk aus dem nahegelegenen Bad Gandersheim hat jetzt den schönen großen Saal des Hotels „Deutsches Haus" in Hahnenklee-Bockswiese zu einem sehr seriösen, gepflegten Lichtspieltheater ausbauen lassen und damit dem Kurort ein zweites Filmtheater beigesteuert. Auch der Kassenraum ist sehr einladend angelegt. Der Zuschauerraum (250 Plätze) ist mit amerikanischem Ahorn und Palisadenholz verkleidet. Seine Rückwand besteht aus blau gemusterter Alkorfolie mit Steinwollmatten darunter. Der ebenfalls blaue Bühnenvorhang aus demselben Material steht in wirkungsvollem Kontrast zu der weinroten Polsterbestuhlung, die Tepper, Plön, lieferte. Film-Ton-Technik Ing. G. Heermann, Hannover, stellte die bauliche und technische Beratung. Philips FP 3-Maschinen, Philips-Verstärker und -Lautsprecher und eine „Sonora-Extra"-Bildwand von 6,30 Meter Breite bilden die Ausstattung. Vorhang und Blendenzug lieferte Hamann, Düsseldorf. Der neue Film 1/1958
  • Das Jahr 1958 war wohl das einzige Jahr, in dem der Saal als Kino diente.
  • Am 8. April 1970 wurde mit dem Abriss des "Deutschen Hauses" begonnen. [1]

Kinodaten

  • 1958 Roxy-Lichtspiele, Hauptstr. (Deutsches Haus), Tel: 351, Inh: Paul Adamczyk, Pl: 240, Best: Tepper, Hochpolster, 7 Tg., 7-10 V., 2 Mat.-/Spätvorst., tön. Dia, App: Philips, Verst: Philips, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Perspecta, Gr.-Verh: 1:2,35, Th., O.