Gummersbach Germania-Lichtspiele Dieringhausen

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Geschichte

  • Die Firma Rheinkipho Ing. Julius Pietsch, Düsseldorf, stellte folgende Filmtheater, unter Verwendung von Zeiss Ikon-Objektiven und Carl Zeiss-Anamorphoten, auf die Vorführung von Breitwand- und CinemaScope-Filmen um: Germania-Lichtspiele, Dieringhausen/Rhld. (485 Plätze), Inhaber Fräulein Mia Sanner. Ernemann X-Projektoren und Sonora-Supra R-Breitwnd. Der neue Film 81/1955
  • Das „Germania“ hat eine lange Tradition. Eröffnet worden ist es 1934. 1980 wurde es von Roland Wolf übernommen, der in einem aufwendigen Umbau den großen Saal, der 400 Zuschauer fasste, teilen und in zwei Kinos für 200 und 70 Leute umwandeln ließ.
    Doch auch in diesen kleineren Sälen waren zuletzt nur noch einzelne Sitze belegt. Die ohnehin geplante Schließung hat Wolf nun vorgezogen, als größere Investitionen anstanden. Das Haus steht jetzt leer und zum Verkauf.
    Das Dieringhausener Kino litt schon seit längerer Zeit an Besuchermangel. Noch bis vor einigen Jahren waren vertragliche Regelungen Grund genug, es trotzdem zu betreiben: Damit er die Filme im Bundesstart zeigen konnte, musste Wolf den Verleihfirmen eine bestimmte Zahl von Leinwänden pro Stadt nachweisen, die Wolf im Burgtheater allein nicht vorhalten konnte. Zudem war das „Germania“ Abspielstätte für Filme, die im „Burgtheater“ keine Zuschauer mehr fanden, aber trotzdem noch gezeigt werden mussten. [1]

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