Hammelburg Saaleck-Lichtspiele

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Geschichte

  • Heinrich Lang, Theaterbesitzer in Hammelburg, beging soeben in aller Stille seinen 60. Geburtstag. Er ist ein „Selfmademan" in der Filmtheaterbranche und hat sich in den 33 Jahren seines zielstrebigen und erfolgreichen Berufslebens vom Vorführer über den Geschäftsführer zum Theaterbesitzer emporgearbeitet. Seit 1935 ist er Inhaber des Tonfilmtheaters in Hammelburg und seit 1953 auch des Saaleck-Theaters am gleichen Ort. Sein Geburtstags wünsch: Verbesserung und Verschönerung seiner Filmtheater im Interesse ihrer Besucher. Der neue Film 63/1958
  • April 1969: Die Diskothek Kupferkanne, vormals Saaleck-Lichtspiele feierte in der Bahnhofstraße Eröffnung. Die Gäste schwärmten über die Einrichtung und die Musik von Diskjockey Peter, der zuletzt in Bad Wildungen auflegte. Betreiber Arthur Welch gehörten auch in Schweinfurt die Diskothek Whisky a Gogo , die Bar Eve und die Rheinischen Weinstuben. aus: Mainpost
  • 1951: 30 Jahre Lichtspieltheater Hammelburg. Im April feierte das Lichtspieltheater in Hammelburg ein 30jähriges Bestehen. Der Begründer des Hauses, Hans Alberti, errichtete vor 30 Jahren in der ehemaligen Gastwirtschaft Herbst ein bescheidenes Unternehmen und baute das Theater trotz schwerer Belastungen und Krisen ständig weiter aus. Im Jahre 1924 trat der jetzige Besitzer Heinrich Lang in den Kinobetrieb ein und übernahm ihn 1935 zur selbständigen Führung. Das Jahr 1932 brachte die zwangsläufige Umstellung auf den . Während des zweiten Weltkrieges wurde das Theater trotz der kriegsbedingten Schwierigkeiten bis zum April 1945 fortgeführt. Nachdem der Betrieb nach Kriegsende nahezu ein Jahr stillgelegt war, wurde er von Herrn Förderer als Geschäftsführer übernommen. Nach einer vleriährigen Zwangsverpachtung wurde das Theater 1949 dem Ehepaar Förderer als rechtmäßigem Besitzer zurückgegeben. Drei Generationen sind an der wechselvollen Geschichte dieses Filmtheaters beteiligt. Als Jubiläums-Programm wurde der Querschnittfilm von Günther Neumann „Herrliche Zeiten" vorgeführt. „Die Filmwoche" wünscht den Besitzern und Ihrem Unternehmen weiterhin etn erfolgreiches Gedeihen. (aus Die Filmwoche 18/1951)

Kinodaten

  • 1953 Saaleck-Lichtspiele Bahnhofstr. la, Tel. 292, I. u. Gf. Heinr. Lang PI. 336, 5—6 Tg., 7 V., tön. Dia, App. Philips, Vst. Lorenz-Sonolor, Str. W.-D. 220/360 Volt
  • 1955 Saaleck-Lichtspiele Bahnhofstr. la, Tel. 292, I. u. Gf. Heinr. Lang PL 336, 7 Tg., 7—9 V., tön. Dia, App. Philips, Vst. Lorenz-Sonolor, Str. W.-D. 220/360 Volt, 25—50 Amp.
  • 1956N Saaleck-Lichtspiele Bahnhofstr. la - Änd: Bild- u. Tonsyst. CinemaScope entfällt
  • 1957-1959 Saaleck-Lichtspiele Bahnhofstr. la, Tel: 292, I: Heinrich Lang Pl: 336, 7 Tg, 8-9 V, tön. Dia, App: Philips, Verst: Lorenz, Lautspr: Lorenz- Komb, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35, O.
  • 1960 Saaleck-Lichtspiele Bahnhofstr. la, Tel: 292, I: Heinrich Lang PI: 336, 6 Tg, 7-8 V., tön. Dia, App: Philips, Verst: Lorenz, Lautspr: Lorenz- Komb, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1,2,35, O.
  • 1961-1962 Saaleck-Lichtspiele Bahnhofstr. 1a, Tel: 292, I: Heinrich Lang Pl: 336, 6 Tg, 7-8 V, tön. Dia-N, App: Philips, Lichtquelle: Reinkohle, Becklicht, Verst: Lorenz, Lautspr: Lorenz-Komb, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL, O.