Hannover Schwanenburg-Lichtspiele

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Geschichte

Schwanenburg, Wunstorfer Str. 16, 30453 Hannover (Heute: Universitätshaus), Sitzplätze: 350 aus: Lernwerkstatt Geschichte. Uni-Hannover

Mit der Lizensierung und Registrierung von Fritz Rehbehn und Albert Markgraf im Oktober 1945 erhielt ein weiteres Kino, die Schwanenburg-Lichtspiele, die Genehmigung, Filme vorzuführen. Es sollte aber noch fast ein weiteres Jahr dauern, bis dieses Kino in der Wunstorfer Straße tatsächlich eröffnet werden konnte, da die zusätzlich erforderliche Gewerbeanmeldung erst im Juli 1946 erfolgte.

Der schon im 19. Jahrhundert gegründete Konzertgarten Schwanenburg unter der Adresse Wunstorfer Straße 16 in Limmer vor Hannover (damals an der Leine, heutiges Lokal an der Fösse) war ein beliebtes Ausflugsziel. In den 1920er Jahren war vor allem der große Tanzsaal Anziehungspunkt. Anfang der 1950er Jahre gab es dort die "Schwanenburg-Lichtspiele". [1]

In der Wunstorfer Straße 16 befand sich die Gaststätte Schwanenburg, welche über ein Konzertgebäude verfügte. Das gesamte Anwesen überstand den zweiten Weltkrieg ohne Zerstörungen. Im unteren Saal des Konzertgebäudes hatten dann die 'Schwanenburg-Lichtspiele' ihren Kinobetrieb aufgenommen. Sie wurden ebenso wie die Gaststätte 'Schwaneneburg' von Walter A. Markgraf betrieben. Anfang der 60er Jahre wurden die Gebäude abgerissen.


  • Schwanen-Lichtspiele, Hannover. Grundlegende Renovierung. Erweiterung des Vorbaues. Wände des Zuschauerraumes mit hellblauer Acella bespannt. Neuer Bühnenrahmen und neue Osram-Beleuchtung. Die technische Einrichtung (Bauer-Projektoren, Klangfilm-Verstärkeranlage, Jovy-Gleichrichter) lieferte W. Klitzing. Der neue Film 86/1953
  • Die Schwanenburg-Lichtspiele in Hannover; Inhaber Albert Markgraf, wurden von der Fachhandlung W. Klietzing auf CinemaScope umgestellt und mit einer 6,50 Meter breiten Bildwand Ideal II ausgestattet. Die. Brunnen-Lichtspiele in Bad Sooden-Allendorf, Inhaber Reinhard Hildebrand, wurden renoviert und von der Firma Ton-Film-Technik A. Krüger, Göttingen, auf CinemaScope umgestellt, dazu zwei Philips FP 6-Maschinen. Der neue Film 81/1955

Kinodaten

  • 1949 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorferstr. 16, Tel. 25379, Inh: A. Markgraf, Mit Dia, 7 Tage, Pl. 350
  • 1950 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorferstr. 16, Tel. 42779, Inh: Albert Markgraf, 350 Pl. 7 Tg., 2-3 V., Dia; App.: Bauer, Vst.: Klangfilm
  • 1952 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorferstr. 16, Tel. 45286, Inh: Albert Markgraf, Gf: Fritz Rehbehn, PI. 350, 7 Tg, 15 V, tön. Dia, App. Bauer, Vst. Klangfilm, Th. ja.
  • 1953 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorfer Str. 16, Tel. 45286, Inh. u. Gf: Albert Markgraf, Pl: 350, 7 Tg., 15-16 V., tön. Dia, App. Bauer, Vst. Klangfilm, Th. ja
  • 1955 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorfer Str. 16, Tel. 45286, Inh. u. Gf: Albert Markgraf, Pl: 350, 7 Tg., 15-16 V., tön. Dia, App. Bauer, Vst. Klangfilm, Th.
  • 1956 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorfer Str. 16, Tel: 45286, Inh: Albert Markgraf, Pl: 350, Best: Bähre, 7 Tg., 16 V., tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: Klangfilm, Tonsyst: Lichtton
  • 1956N Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorfer Str. 16 - Erg: Bild- u. Tonsyst. CinemaScope - Erg: Breitwandart Ideal II
  • 1957 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorfer Str. 16, Tel: 45286, Inh: Albert Markgraf, Pl: 334, Best: Bahre, 7 Tg., 16-17 V., tön. Dia, App: Bauer B 5, Verst: Klangfilm, Lautspr: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: CS 4 KM, Gr.-Verh: 1:2,55
  • 1958 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorfer Str. 16, Tel: 45286, Inh: Albert Markgraf, Pl: 350, Best: Bähre, ungepolstert, 7 Tg, V, 2 Mat.-/Spätvorst, tön. Dia, App: Bauer B 5, Verst: Klangfilm, Lautspr: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1959 Schwanenburg-Lichtspiele, Wunstorfer Str. 16, Tel: 45286, Inh: Albert Markgraf, PI: 350, Best: Bähre, ungepolstert, 7 Tg, 16 V, tön. Dia, App: Bauer B 5, Verst: Klangfilm, Lautspr: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35

Weblinks