Herten Post-Lichtspiele

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Herten Post 1952.jpg

Geschichte

  • 1952: Die Post-Lichtspiele in Herten/Westfalen wurden als viertes Theater der Stadt von Robert Backheuer sen. eingerichtet, der hier auch das Lito-Theater unterhält. Es umfaßt 610 gepolsterte Sitzplätze, und erhielt durch den Architekten P. Hornig eine behagliche Ausstattung, wie hier ein Blick in das Foyer zeigt. Die von Ufa-Handel gelieferte technische Einrichtung mit Ernemann VII b-Projektoren Telefunken-Tonanlage und einer Ideal-Bildwand gewährleistet eine qualifizierte Vorführung. (aus: Die Filmwoche 12/1952)
  • Als viertes Lichtspielhaus in Herten öffneten kürzlich die nach Plänen von Architekt P. Hornig in verkehrsgünstiger Lage errichteten Post-Lichtspiele ihre Pforten. Zur festlichen Eröffnung des 610 Sitzplätze fassenden Theaters konnte Inhaber Robert Backheuer außer den herzlichen Glückwünschen des Verbandes, die Vorstandsmitglied Claus Hass überbrachte, zahlreiche Gratulationen aus Kollegenkreisen entgegennehmen. Durch einen mit Eichenholzvertäfelung und dekorativen Beleuchtungskörpern ausgestatteten Kassenraum, an den sich ein intimes Foyer anschließt, betritt man den geschmackvoll eingerichteten Theatersaal. Lichtgrüne Bespannungen, dunkles Limbaholz und die von der Firma Kamphöner, Bielefeld, gelieferten Polstersessel verleihen dem Raum eine anheimelnde Atmosphäre. Sein spezielles Augenmerk richtete Robert Backheuer auf die kinotechnische Ausrüstung seines Theaters, die von der Ufa-Handelsgesellschaft in Düsseldorf stammt. Zwei Ernemann-VII-B-Projektoren, Telefunken-Tonanlage und eine Ideal-Bildwand verbürgen einwandfreie Bild- und Tonwiedergabe. Die Dekorationen lieferte die Firma Schmalzgräber & Driesen, Bonn. Der neue Film 24/1952