Jülich Capitol-Lichtspiele

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Geschichte

  • In der rund 12 000 Einwohner zählenden Kreisstadt Jülich (Rhld.) öffnete das neuerrichtete Capitol dem Publikum die Pforten. Inhaber des 500 Sitzplätze fassenden Lichtspielhauses ist Theodor Kurtz, der damit nunmehr vier Filmtheater im Bezirk Aachen betreibt. Durch eine modern eingerichtete Kassenhalle gelangt man in den Zuschauerraum. Blickpunkt ist die große Bühne mit ziegelrotem und goldfarbenem Hauptvorhang. An den -Saalwänden goldgetönte Acella-Verkleidungen, ein olivgrüner Sockel, der sich von- der Bühne bis zum Rang erstreckt (Dekorationen: Schmalzgräber & Driesen, Bonn), und 75 wie an einer Schnur aufgereihte Beleuchtungskörper. Die bequeme und formschöne Hochpolster-B estuhloing mit rotgenarbten, beigen und goldfarbenen Bezügen montierte Heinrich Kamphöner, Bielefeld. Die kinotechnischen Anlagen, darunter Ernemann Vlll-Projektoren und Zubehör für die Wiedergabe von CinemaScope-Fiilmen, lieferte die Kölner Firma Arthur G. Beyer. Mit dem Capitol hat die Kreisstadt ihr zweites Lichtspieltheater erhalten. Der neue Film 12/1956
  • Ihr zweites Filmtheater erhielt die Kreisstadt Jülich mit der Eröffnung des aufs modernste eingerichteten Capitol-Theaters. Das neue Haus faßt 500 Besucher. Inhaber ist Theo Kurtz, der im Kreise Jülich nunmehr vier Filmtheater betreibt. Besonders augenfällig ist die gelungene Farbabstimmung im Inneren des Raumes. Olivfarbiger Sockel, der in geschwungener Form beiderseits der Bühne bis zum Balkon führt, goldfarben die Verkleidung der Wände. Ebenso goldfarben und ziegelrot der Bühnenvorhang. An der Sockelkante entlang ziehen 75 Beleuchtungskörper einen Bogen, wie auch die gesamte Innenausstattung des Theaters eine geschwungene Linie aufweist. Die Wandbespannung sowie den schweren, in senkrechten Falten gehaltenen Vorhang lieferte die Firma Schmalzgräber & Driesen, Bonn. Die gesamte kinotechnische Einrichtung, u. a. Ernemann-VIII-Maschinen und Zubehör fUr Cinemascope-Wiedergabe, lieferte die Firma Kino-Beyer, Köln. Die Bestuhlung (im Parkett rotgenarbte Hochpolster, auf dem Balkon sandfarbig und goldbrokatartig gehaltene Kunststoffbespannung) wurde von der Firma Kamphöner, Bielefeld, geliefert Film-Echo 9/1956