Kaufbeuren Regina-Filmpalast

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Kaufbeuren Regina-Filmpalast.jpg

Geschichte

  • »Regina-Filmpalast« Kaufbeuren. Architekt Gustav Reutter • 880 Plätze. Vom gleichen Architekten und für den gleichen Bauherrn nach dem Muster des »Regina-Palastes« Memmingen gebaut. Im Stadtzentrum an einer verkehrsarmen Straßenecke gelegen. L-förmige Anordnung von Kinobau und Wohnhaus für Personal. Unter dem auf Stützen stehenden Personalgebäude noch weitere Parkplätze. Wegen hohem Grundwasserstand Pfahlgründung auf Rammpfählen. Vorräume wie in Memmingen. Zuschauerraum: blaue Rigipsplatten-Decke durch Lichtvoute von der Wand gelöst, wirkt frei im Raum schwebend. Wandverkleidung mit silberblauem Acella, von oben her indirekt angeleuchtet. Tomatenrotes Gestühl auf schwarzem Boden. Die Vorräume des Filmtheaters sind so wie in Memmingen angelegt. Quelle unbekannt, wohl Bauwelt
  • Als Vertrieb für die Philips-Tonfilmtechnik in Bayern hat die Münchner Kinoton GmbH, mit Filiale in Nürnberg während der letzten sechs Monate folgende Filmtheater für Breitbild und Cinemascope umgestellt: Regina Kaufbeuren Der neue Film 20/1956
  • Als Vertrieb für die Philips-Tonfilmtechnik in Bayern hat die Münchner Kinoton GmbH, mit Filiale in Nürnberg während der letzten sechs Monate folgende Neubauten komplett eingerichtet: Regina Kaufbeuren Der neue Film 20/1956
  • 2010 Es gilt als klassisches Bauwerk der 1950er Jahre und war einst Filmpalast. Doch nun sind die Tage des «Regina» im Kaufbeurer Forettle gezählt. Schon diese Woche soll es der Abrissbirne zum Opfer fallen. Denn, so die neuen Eigentümer, das Gebäude sei einsturzgefährdet und dürfe gar nicht mehr betreten werden. Gekauft hat es die VR-Bank, um sich das angrenzende Grundstück zu sichern.<nr>Konkrete Pläne dafür gibt es laut Vorstandssprecher Dr. Hermann Starnecker derzeit nicht. Gebaut wurde das «Regina» 1955 von Gustav und Robert Reutter. Baugleich entstanden laut Günter Sobeck, der den Filmpalast in den 1980er Jahren selbst eine Zeit lang betrieb, das «Regina» in Memmingen und der «Gloria-Palast» in München, der bis heute in Betrieb ist. Anfangs betrieb eine Frau das Kino. Es war in den 1950er Jahren laut Sobeck das modernste Kino in Kaufbeuren. [1]

Weblinks

www.kinoliste.com

Kinodaten

  • 1956 Regina-FilmpalastIm Forettle, I.: Heinz Vogt KG, Memmingen, Sedanstr. 3 Pl. 900, 7 Tg., 17 V., 1 Matinee-Vorst., App. Philips FP 7, Verst: FP 7, Str. W. 220 Volt, 50 Amp., Bild- u. Tonsyst.: CinemaScope, Stereophonie 4-Kanal, Bildw. Abm. 4x12, Bühne 15x6x8
  • 1957-1960 Regina-Filmpalast Forettle 8, Tel: 3131, I: Heinz Vogt KG, Priv.-Anschr: Memmingen, Sedanstr. 3, Gf: Hans Scheler Pl: 850, Best: Kamphöner, Hochpolster, 7 Tg, 24 V, 2-3 Spätvorst, tön. Dia, App: Philips FP 7, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL u. 4 KM, Gr.-Verh: 1:2,35, 1:2,55, Th, O.
  • 1961-1962 Regina-Filmpalast Forettle 8, Tel: 3131, I: Heinz Vogt KG, Gf: Heinz Reese, PI: 850, Best: Kamphöner, Hochpolster, 7 Tg., 24 V., 2-3 Spätvorst., FKV: Donnerstag, tön. Dia-N, Br, App: Philips FP 7, Lichtquelle: Becklicht, Lautspr: Philips, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL u. 4 KM, Gr.- Verh: 1:2,55, Th., O.