Krefeld Hülser Lichtspiele, Tonbild-Lichtspiele, City

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • 1.1.1921 „Hülser Lichtspiele“ Erstes Hülser Kino. Es war zunächst in einem Tanzsaal von Franz van Treek an der Ecke Linden-/Hubertusstraße untergebracht. 300 Sitzplätze. Kinobetreiber: Franz van Helden bzw. Henriette van Helden. Ende der 1920er Jahre wechselten die Besitzer mehrmals.
  • Nov. 1929 Einstellung des Spielbetriebs wegen Zuschauerschwund.
  • März 1931 Wiedereröffnung durch Betreiber Heinrich Schaeffer.
  • 13.9.1933 „Tonbild-Lichtspiele-Hüls“. So nannte sich das Kino jetzt nach Einführung des Tonfilms. Besitzer wurde Wilhelm Conrad. Trotz starker Kriegszerstörungen kontinuierlicher Betrieb.
  • Ende 1950 Neubau des Kinos auf der Lindenstraße 7 mit 410 Sitzplätzen. Jetzt auch tägliche Vorführungen, an Wochenenden Spätvorstellungen und oft auch sonntags Frühvorstellungen.
  • 1953 „Tonbild-Lichtspiele“. Der Ortsname wurde gestrichen.
  • Anfang 1960er Jahre „City-Hüls“. Ortswechsel des Hülser Kinos zur Lindenstraße 23, in das Gebäude vor der „Stadthalle“ mit neuem Namen.
  • Ende Januar 1973 Aus für das Hülser Kino. Nur die Hülser Filmfreunde setzten ihre Filmvorführungen fort. aus: Krefelds Kinogeschichte(n) von Heinrich Josef Hüttenes

  • Ursula Kasten und Adolf Dörrhöfer lassen in Hüls b. Krefeld ein neues Lichtspieltheater errichten, das rund 300 Personen bequeme Sitzmöglichkeiten bieten soll. Es wird über eine moderne Inneneinrichtung und neuzeitliche kinotechnische Apparaturen zur Wiedergabe von Cinemascope und anderen Breitwandfilmen verfügen. Die festliche Eröffnung des dritten Filmtheaters in der 13000-Einwohner-Stadt, das den Namen City-Lichtspiele führen wird, ist für September geplant. Der neue Film 66/1959
  • In Hüls b. Krefeld eröffneten Ursula Kasten und Adolf Dörrhöfer ihre neu erbauten City-Lichtspiele. Die Entwürfe für das 291 Besucher fassende Parkett-Theater lieferte Architekt Gurt LüIinig , Iserlohn. Im Festprogramm lief der Bavaria-Farbfilm „Heiden". Durch ein geschmackvoll eingerichtetes Foyer erreicht man den architektonisch gut gegliederten und sehr geräumigen Theatertsaal, dessen Seitenwände mit blauen Stoffen verkleidet sind. Der reich gefältelte Häuptvorhang ist leuchtend rot. Hans Römer lieferte die mit breitem Reihenabstand aufgestellte Hochpolsterbestuhlung mit blauen und roten Cord-Samtbezügen. Professor Wagenknecht entwarf die Saal-Beleuchtung. Eine neuzeitliche Heizunigs- und Lüftungsanlage wurde von der Firma Winkes, Hüls, installiert. Die von der Firma Siemen & Halske erstellten Apparaturen, darunter zwei Bauer B XI-Maschinen und eine 3,80 X 9 Meter große Tonfilmwand gestatten die Vorführung von CinemaScope-Filmen. Der neue Film 88/1959