Krefeld Schauburg Uerdingen

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • „Schauburg Uerdingen“, Uerdingen, Oberstraße 10. An dieser Stelle befand sich bereits seit den 1870er Jahren das Hotel Kellner. Es erhielt später die Bezeichnung „Stadtschenke“. Im dazugehörigen Saal des Hotels fanden schon Anfang des 20. Jhdts. „kinematographische“ Gastspiele statt, die meist vor über 600 ausverkauften Plätzen abliefen. Der Saal wurde in den 1920er Jahren zu einem Lichtspieltheater umgestaltet. Dieses „Lichtspielhaus feineren Stils“ trug den Namen „Olympia-Lichtspiele“. Es folgten Besitzerwechsel und weitere Umbauten.
  • 1923 erwarb Ewald Neuhaus, Vater der späteren Besitzerin, Frau Ilse Bettermann, das Anwesen. Bis zu diesem Zeitpunkt – 1923 – hieß die „Schauburg“ „Palasttheater Uerdingen“. Es galt als Haus der Kultur, in dem auch Gastspiele des Stadttheaters und andere Veranstaltungen stattfanden.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kino zerstört, während die „Stadtschenke“ erhalten blieb.
  • Mai 1946 Dank energischer Selbsthilfe konnte das Lichtspielhaus wieder eröffnet werden.
  • Oktober 1948 Einbau einer Theaterbühne. Ab diesem Zeitpunkt fanden regelmäßige Theateraufführungen des Stadttheaters Krefeld statt. Architekt: Hanns Rüttgers, Geschäftsführerin: Frau Bettermann. Eröffnungsfilm: „Fanfaren der Ehe“.
  • 28.11.1966 Schließung wegen Zuschauerschwund. Letzter Film: „3-S-3 pokert mit Moskau“. Das gesamte Gelände wurde von einer Düsseldorfer Lebensmittelkette erworben und bebaut.

aus: Krefelds Kinogeschichte(n) von Heinrich Josef Hüttenes