Krefeld Seidenfaden-Lichtspiele Großes + Intimes Haus

Aus Kinowiki
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1959

Geschichte

  • 7.9.1951 Seidenfabrikant Fritz Kress ließ 1933 das weithin bekannte Varietée „Seidenfaden“ und die „Bosi-Bar“ (bombensichere Bar) im Bauhausstil auf dem Gelände der ehemaligen Seidenmanufaktur der Familie am Ostwall errichten. Große Teile der Gebäude wurden in der Bombennacht 1943 zerstört. Nach Wiedereröffnung eines verkleinerten Varitées 1948 wurde 1951 ein Kino mit 710 Sitzplätzen eingerichtet. Betreiber: „Merkur Lichtspielgesellschaft“. Eigentümer: Willi Kress. Geschäftsführer: Walter Daniels.
  • 7.8.1959 Nach Schließung des Restaurants im „Seidenfaden“ begann Mitte Mai1959 der Umbau zu einem weiteren Kinosaal mit 350 Sitzplätzen. Die Einrichtung konnte getrost als edel bezeichnet werden. Die komplette Bestuhlung bestand aus gepolsterten Sesseln.
  • Am 7. August 1959 fand die Eröffnung mit dem Welterfolg „Mein Onkel“ statt, nachdem sich bereits tags zuvor ein geladenes Publikum umsehen durfte. Gleichzeitig öffnete das „Große Haus“ nach erfolgtem Umbau wieder seine Pforten. Zusammen mit dem „Großen Haus“ verfügte nun die "Merkur“-Filmgesellschaft an dieser Stelle über 1060 Plätze.
  • 12.2.1973 Neuer Pächter der „Seidenfaden-Lichtspiele“ wird Franz Thies. Eröffnungsfilm: „Die verschleierte Maja“.
  • 1979 verkauft die Familie Kress die gesamte Immobilie an die Dresdner Bank.
  • 28.2.1982 Die „Merkur“-Filmbetriebe schließen ihre beiden Seidenfaden-Lichtspieltheater, um dem Neubau der Dresdner Bank Platz zu machen. aus: Krefelds Kinogeschichte(n) von Heinrich Josef Hüttenes

Weblinks

Geschichte und Fotos