Kronberg im Taunus Regina-Park-Theater

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Geschichte

  • Am 25. 12., dem Tag des 35jährigen Theaterbesitzer-Jubiläums seines Schwiegervaters Nikolaus Bier, eröffnete Herr J. H. Butz jr. (Regina, Griesheim, Regina, Kelsterbach) in Kronberg/Ts. die Regina-Parklichtspiele mit 350 Plätzen. In nur 18 Arbeitstagen wurde der Saal des Frankfurter Hofes (Besitzer Söhngen) in ein hübsches Theater umgebaut. Dunkelgraue Acella - Bespannung, schwarz - rote und schwarz-gelbe Bestuhlung, der goldfarbene Vorhang und die wirkungsvolle Beleuchtung geben dem Zuschauerraum eine angenehme Atmosphäre. Die Firma Jorek, Frankfurt, besorgte die Innenausstattung, während die Firma Elektro-Bau Storz die elektrotechnischen Anlagen installierte. Zwei Ernemann-IV-Maschinen, moderne Tonanlage und eine Leinwand von 7,50 X 4,50 m erlauben die Vorführung von Normal-, Breitwand- und CS-Filmen mit Lichtton. Film-Echo 4/1956
  • Zu Weihnachten eröffnete Hermann Josef Butz sein drittes Theater (nach den Lichtspielhäusern Regina in Griesheim und Kelsterbach): das Regina-Park-Theater in Kronberg/Taunus. Das intime Kammerspieltheater faßt 350 Personen und wurde von der Frankfurter Firma Jurek ausgestattet. Schwarze Hochpolster-Stühle (Kamphöner) in Rot und Gelb gepolstert, vierfarbige Acella-Bespannung und eine ansprechende Architektur verleihen dem Haus eine besondere Note. Die Technik: Ernemann IV, Philips-Verstärker und -Gleichrichter, Lichtton-CinemaScope. — Installation: Elektrobau Stautz. H. J. Butz betreut damit abschlußmäßig das achte Familientheater, von denen fünf seinem Schwiegervater Nikolaus Bier gehören. Dieser versierte Filmtheaterbesitzer, dessen sämtlich für Cinemascope eingerichteten Häuser u. a. in Kastel und Mainz-Kostheim stehen, konnte übrigens in diesen Tagen die 35jährige Zugehörigkeit zur Filmtheaterwirtschaft feiern. Der neue Film 4/1956