Löbau Metropol-Theater (Lichtspiele, Imperial-Theater)

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Geschichte

Das Gewandhaus wurde 1825 gebaut als Gewand-, Kauf- und Exerzierhaus. In der Folgezeit auch genutzt als preußisches Garnison-Magazin, Privatmuseum und Kino. 1934 wurde hier eine Volksküche mit Wärmestube eingerichtet. In der DDR-Zeit war hier die Verwaltung der HO (Handesorganisation) untergebracht. In der Nachwendezeit war hier kurzzeitig ein An- und Verkauf. Heute ist das Gebäude ungenutzt. Literatur: Löbauer Journal, Heft 4. zitiert nach Peter Emrich, Löbau

Das Gewandhaus wurde 1825 auf den Grundmauern eines alten Bauhofes und noch früher einer ehemaligen Kapelle errichtet. Es diente als Kaufhaus, erhielt auch am Anfang eine Theatereinrichtung, die kaum genutzt wurde. Später hatte das Gebäude vielerlei Zwecke. Anfang des 20. Jahrhunderts waren auch einmal ein Kino und ein Privatmuseum untergebracht. (aus: Löbau in alten Ansichten)

Kinodaten

  • 1917 Imperial-Theater, Inn. Zittauerstr. 21
  • 1918 Lichtspiele Löbau, Theaterplatz 1, 315 Plätze, Inh: Georg Tunket, Innere Zittauerstr. 11
  • 1920 Lichtspiele Löbau, Am Theaterplatz, Zittauerstraße 26, Gegr. 1910 (Sp. täglich) 300 Plätze, Inh: Erich May, Nicolaiplatz 6 I, Fernspr. 214
  • 1921 Löbauer Lichtspiele, Zittauer Straße 30, täglich, 300 Plätze, Inh: Erich May, Nikolaistr. 7
  • 1924 Metropol Lichtspieltheater, Nikolaiplatz 7, Inh: Erich May
  • 1925 Metropol-Theater, Zittauer Str. 21, täglich, Gr: 1911, 300 Plätze, Inh: Erich May, Nikolaipl. 6, F: 214
  • 1927 Metropol-Lichtspieltheater, Inh: Max Petzold, Liegnitz, Carthausstr. 63, Sptg: Täglich, Pr: Wöchentlich zweimal, 300 Plätze

Weblinks