Lampertheim Astoria-Lichtspiele

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Geschichte

  • in den 30er Jahren wurde der Saal des Gasthaus "Zum Karpfen" von Adam Würtemberger, der das Kino bis zur Schließung betrieb, zum Kino umgebaut. Im Ersten Weltkrieg waren in der Seilerei französische Kriegsgefangene untergebracht, danach diente der Saal zeitweise als Turnhalle, auch Tanzveranstaltungen und Maskenbälle fanden hier statt.
  • Seit 1963 war das Astoria das einzige verbliebene Lichtspielhaus in Lampertheim. In den 70er Jahren waren es vor allem Kinder und Jugendliche, die samstags ins Kino strebten, um bei Gummischlangen die Winnetou-Filme, Bud Spencer und Terence Hill oder die Walt-Disney-Produktionen zu sehen.
  • 1988 wurde das Astoria geschlossen

(Quelle Bergsträßer Anzeiger 21. April 2009)

  • Das ehemalige Kino ist heute ein Veranstaltungsort mit dem Namen "altes Kino", es wird auch weiterhin von der Familie Würtemberger betrieben. Der Saal befindet sich eigentlich in der Neuen Schulstraße. Die Adresse stammt wohl von der dazugehörigen Gaststätte auf der Ecke Neue Schulstraße/Emilienstraße.

Kinodaten

  • 1932 Astoria-Lichtspiele. Neue Schulstr. (Saalkino), Gr: 1930, 3 Tage, V, B: 9X4 m, Kap: 2—3 M 250 I: Marie Stork, Darmstadt, Kirschenallee 91
  • 1937 Astoria-Lichtspiele, Emilienstraße 9 (Saalkino), Gr: 1925, 4 Tage 230 I: Adam Württemberger, ebenda
Inhaber
  • 1949- Adam Würtemberger
Ausstattung
  • Plätze 350, 360 ab 1956
  • App. Ernemann VII B, Ernemann X ab 1956
  • Verst. Klangfilm, Philips ab 1956
  • Breitwand, CinemaScope

Bilder

Lampertheim Astoria2.jpg Lampertheim Astoria Saal.jpg
Der Saal in den 70er Jahren, zumindest nach dem Design zu urteilen.

Weblinks

Webseite des "Alten Kino"