Leegebruch Lichtspiele im Gemeinschaftshaus

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Postkarte 40er Jahre
Postkarte 1963

Geschichte

Das 1936 gebaute Gemeinschaftshaus wurde bis 1945 von den Leegerbuchern voll genutzt. Dann besetzte die Rote Armee das Gebäude und der Saal wurde vorerst unbrauchbar. Später wurde der Saal mit der Kinoeinrichtung wieder hergerichtet und von der Bezirkslichtspieldirektion Potsdam übernommen. Fensteröffnungen wurden zugemauert und es entstand ein Saal ohne Fenster. Kinovorführungen und Tanzveranstaltungen (vereinzelt fanden sie auch schon von 1946-1950 statt) wurden wieder aufgenommen.

1956 übernahm die Lichtspieldirektion den kulturellen Teil des Volkshauses und renovierte das Haus. Der Saal bekam eine feste Kinobestuhlung mit gepolsterten Kippsesselreihen. Das Kino Leegebruch gewann dadurch an Qualität. Neben den Kinovorführungen wurden Konzerte, Theater, Volkstanzvorführungen und Festveranstaltungen der damaligen Partei durchgeführt.

1971 übernahm der Rat der Gemeinde das Volkshaus von der Bezirkslichtspieldirektion und ließ es anschließend zum multifunktionellen Kulturhaus umbauen.

Am 13.12.1997 eröffnete das rekonstruierte und sanierte Volkshaus nach Schließung wieder seine Pforten. [1]

Kinodaten

  • 1940 Lichtspiele im Gemeinschaftshaus, 305 Plätze, 3 Tage, Inhaber: Alfred Griese
  • 1941 Lichtspiele, Gründung 1937, Bühne: 22,60qm, 305 Plätze, 3 Tage, Inhaber: Alfred Griese
  • 1949 Lichtspielhaus Eichenallee, 400 Plätze
  • 1950 Lichtspielhaus Eichenallee, 400 Plätze

Weblinks