Lemförde Dümmer Landlichtspiele

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Geschichte

Der Wanderspieler Rudolf Heintze, der vorher drei Kinos in Greifswald betrieben hatte, bespielte ab 1947 unter dem Namen „Dümmer Landlichtspiele“ 18 Orte im heimischen Dümmer-Raum bis hin nach Lübbecke. Darunter eben auch Quernheim und in den Nachbarorten, sofern ein Saal vorhanden war. Das änderte sich im Jahre 1948, als die DM eingeführt wurde. Von achzehn Spielorten blieben noch zwölf. Aussergewöhnlich war nur, dass von all diesen Spielorten der kleinste Ort, Quernheim, der erfolgreichste war. Später übernahm Alfred Temmelmann, der Schwiegersohn von Rudolf Heintze, die Geschäfte. Dieser betrieb auch bis 1964 die Lichtburg Quernheim. aus der Geschichte der Lichtburg Quernheim (archiviert bei archive.org) K.-H. Meier 19.11.06

Kinodaten

  • 1949 Dümmer Landlichtspiele, Inh: R. Heinze, Lemförde, Mitspielorte: Lembruch, Marl, Hude, Quernheim mit Lemförde u. Brokum, Dielingen, Helden, Levern, Isenstedt, Diepenau, Lavelsloh, Friedewalde, Westkilpen, Börninghausen, Schweningdorf.
  • 1952 Dümmer-Landlichtspiele -Marl, Hegewede 8, Tel. 420, Inh: R. Heinze, Hegewede 8, Gf: Ingeborg u. Johanna Heinze, PI. 200-250, 6 Tg., 7 V., tön. Dia., App Phonobox B 1000 Watt, Spielorte: 5.
  • 1953 °Dümmer Landlichtspiele, Marl-Hegewede 8, Tel. 420, Inh: R. Heinze, Gf: Ingeborg u. Johanna Heinze, Pl: 200-250, 6 Tg., 7 V., tön. Dia, App. Phonobox B 1000 Watt, Spielorte: 5
  • 1955 Dümmer Landlichtspiele, Marl-Hegewede 8, Tel. 420, Inh: Hanne Temmelmann geb. Heinze, Marl 27, Pl. 200, 4 Tg., 4 V., tön. Dia, App. Phonobox B 1000 Watt, Spielorte: 4
  • 1956 Dümmer Landlichtspiele, Tel: 420, Inh: Frau Hanne Temmelmann u. Alfred Temmelmann, Marl 27, Gf: Alfred Temmelmann, Pl: ca. 200, 3-4 Tg., 4 V., tön. Dia, App: Phonobox 1000 Watt, Verst: Klangfilm, Spielorte: 7