Lichtenberg Gloria-Palast Karlshorst

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Geschichte

ca. 1900
20er Jahre
Foto 2008

Das Gebäude wurde zuletzt als Kulturhaus Lichtenberg genutzt, bis es 2011 abgerissen wurde. Heute befindet sich hier der Neubau des Kulturhauses.

  • 1900 - Um die Jahrhundertwende errichtet als Tanz- und Vergnügungslokal "König's Restaurant und Festsäle"
  • 1945 - Die Rote Armee übernimmt das Haus, es ist nicht mehr öffentlich zugänglich
  • 1966 - Das Haus wird für die Öffentlichkeit übergeben, es wird ein breites Kulturangebot installiert, es ist die "erste Adresse am Bahnhof Karlshorst"
  • 1970 - Das Kulturhaus entwickelt sich zu einer Kultstätte für Jazz und Dixieland
  • 1990 - Eröffnung der Galerie "Bel Etasch"
  • 2004 - Renovierung der Galerieräume mittels Sponsoring
  • 2005 - Eröffnung der Fachgalerie für internationale Fotografie und Grafik "Galerie Carlshorst"
  • 2006 - Renovierung des Haupteingangs Ecke Treskowallee/Dönhoffstraße
  • 2010 - letzte Veranstaltungen vor der Schließung
  • 2011 - Abriss und Neubau
  • 2012 - Neueröffnung des Neubaus

Das ist die Geschichte des Hauses, wie sie das Bezirksamt Lichtenberg sieht, die Kinonutzung wurde leider unterschlagen. Dies war wohl vor dem Krieg.

An den ehemaligen "Königs Festsälen" in der Treskowallee 87 befanden sich früher einige Geschäfte und auch ein Restaurant. An den letzten Laden schloss sich damals das Gartenlokal KÖNIG an. In der Mitte führte ein Pflasterweg die Besucher ins Kino „Gloria-Palast“, das bis etwa Mitte der Zwanzigerjahre ein Tanzsaal gewesen war. Im Krieg wurde das Vorderhaus beschädigt. Nach 1945 war das Haus mit dem ehemaligen Kinosaal zum sowjetischen Offiziersklub (später Haus der Offiziere genannt) umfunktioniert worden. Im ehemaligen Kinosaal des Gloria-Palastes wurden dann die damals üblichen stalinistischen Filme gezeigt. Mit Eröffnung des neuen "Haus der Offiziere" im Jahr 1949 verlor das Haus für die russischen Truppen an Bedeutung, es wurde dann noch am Wochenende als Offizierskasino für Kinovorstellungen und hauptsächlich als Tanzsaal genutzt. Anfang der 60er Jahre wurde es auch wieder für zivile Personen geöffnet und ab 1966 als Kulturhaus eröffnet. Doku "Kulturhaus Karlshorst im Wandel"

Treskowallee 112: Das Eckgebäude an der Dönhoffstraße 42 wurde 1897 als Vergnügungslokal (Königs Festsäle) eröffnet. Von 1956 bis 1992 war es das Kreiskulturhaus Karlshorst. Danach wurde es bis zum Frühjahr 2009 nach geringfügigen Umbauten durch die Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg und zahlreiche Chöre und Kulturvereine genutzt; das Zimmertheater Karlshorst spielte dort bis Ende September 2010. Am 28. September wurden alle kulturellen Aktivitäten in dem Haus eingestellt, weil es ohne Sanierung nicht mehr nutzbar war. Wikipedia

Kinodaten

  • 1917 Bio-Compagie-Theater, Frau E. Press, Treskow-Allee 89.
  • 1918 Karlshorster Lichtspiele, Treskowallee 97, 650 Plätze, Inh: Frau Clara Preß, Treskowallee 89
  • 1920 Erste Karlshorster Lichtspiele, Treskowallee, Fernspr. 57, Gegr. 1910, 600 Plätze, Inh: Wwe. C. Preß, Treskowallee 89
  • 1921 Erstes Karlshorster Lichtspiel-Theater, Treskow-Allee 87, 3 Tage, 500 Plätze, Inh: Rich. Arnold, Karlshorst, Heiligenberger Straße 17
  • 1924 Karlshorster Erstes Lichtspieltheater, Karlshorst, Treskow-Allee 87, Inh: Richard Arnhold, Karlshorst, Heiligenberger Str. 17, Pl: 604.
  • 1925 Erst. Karlshorster Lichtspiel-Theater, Treskow-Allee 87, 500 Plätze, Inh: Rich. Arnhold, Karlshorst, Heiligenberger Str. 17
  • 1927 Erstes Karlshorster Lichtspieltheater, Treskowallee 87, Inh: Willi Weihrich, Sptg: Sonnabend und Sonntag, Pr: Wöchentlich.
  • 1927 Karlshorster erstes Lichtspielhaus, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, Inh: Jacob Reichert, Alfred Pietzsch, 604 Plätze
  • 1928 Karlshorster Film- u. Bühnenschau, Bln.-Karlshorst, Treskow-Allee 87, täglich, 623 Plätze, Inh: Alfred Pietsch, Berlin SO 36, Eisenbahnstr. 20
  • 1929 Karlshorster Film- u. Bühnenschau, Berlin-Karlshorst, Treskow-Allee 87, täglich, 900 Plätze, Inh: Alfred Pietsch, Berlin SO 36, Eisenbahnstraße 20
  • 1930 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, täglich, Bühne: 7x6m, Kap: 10 M., T-F: Gaumont, 700 Plätze, Inh: Alfred Pietsch, Berlin SO 36, Eisenbahnstraße 20
  • 1931 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, täglich, Bühne: 7x6m, Kap: 10 M, T-F: Gaumont, 700 Plätze, Inh: Alfred Pietsch, Berlin SO 36. Eisenbahnstraße 20
  • 1932 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, täglich, Bühne: 7x6m, T-F: Kinoton, 750 Plätze, Inh: Otto König, Gf: Wilhelm Hakelberg
  • 1933 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, täglich, Bühne: 7x6m, T-F: Kinoton, 555 Plätze, Inh: Lothar Borchert, Berlin-Karlshorst, Treskow Allee 94b
  • 1934 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, täglich, Bühne: 7x6m, T-F: Kinoton, 555 Plätze, Inh: Lothar Borchert, Berlin-Karlshorst, Treskow Allee 94b
  • 1935 Gloria-Palast, Karlshorst, 666 Plätze
  • 1937 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, F: 501438, täglich, 560 Plätze, Inh: Lothar Borchert, ebenda
  • 1938 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, F: 501438, täglich, 560 Plätze, Inh: Lothar Borchert, ebenda
  • 1939 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, F: 501438, 560 Plätze, täglich, Inh: Lothar Borchert, ebenda
  • 1940 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, F: 501438, 565 Plätze, täglich, Inh: Lothar Borchert, ebenda
  • 1941 Gloria-Palast, Berlin-Karlshorst, Treskowallee 87, F: 501438, 561 Plätze, täglich, Inh: Lothar Borchert, ebenda, Gf: Fritjof Rieck

Weblinks