Ludwigshafen Rheingold-Theater: Unterschied zwischen den Versionen

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*Ab November 1945 wurde das Kino als Theater, Konzert sowie Vareaté-Bühne genutzt. Am 2. Juli 1946 wurde es als drittes Kino in Ludwigshafen wiedereröffnet. Wie schon beim Pfalzbau ein erstaunliche Tatsache, da das Kino seit 1935 von der Ufa "gepachtet" war, Besizer waren eigentlich die jüdische Familie Cohn, deren Vermögen vor ihrer Deportation natürlich eingezogen wurde.  
 
*Ab November 1945 wurde das Kino als Theater, Konzert sowie Vareaté-Bühne genutzt. Am 2. Juli 1946 wurde es als drittes Kino in Ludwigshafen wiedereröffnet. Wie schon beim Pfalzbau ein erstaunliche Tatsache, da das Kino seit 1935 von der Ufa "gepachtet" war, Besizer waren eigentlich die jüdische Familie Cohn, deren Vermögen vor ihrer Deportation natürlich eingezogen wurde.  
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==Bilder==
 
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
*[http://www.allekinos.com/LUDWIGSHAFEN%20Rheingold.htm www.allekinos.com]
 
*[http://www.allekinos.com/LUDWIGSHAFEN%20Rheingold.htm www.allekinos.com]
 
*[http://www.prinzregenten-theater.de/ Webauftritt des Prinzregenten Theater]
 
*[http://www.prinzregenten-theater.de/ Webauftritt des Prinzregenten Theater]

Version vom 31. März 2010, 17:15 Uhr

Ludwigshafen Rheingold1.jpg
Der Saal 1956

Geschichte

  • Ab November 1945 wurde das Kino als Theater, Konzert sowie Vareaté-Bühne genutzt. Am 2. Juli 1946 wurde es als drittes Kino in Ludwigshafen wiedereröffnet. Wie schon beim Pfalzbau ein erstaunliche Tatsache, da das Kino seit 1935 von der Ufa "gepachtet" war, Besizer waren eigentlich die jüdische Familie Cohn, deren Vermögen vor ihrer Deportation natürlich eingezogen wurde.
  • 1956: CinemaScope steht als Motto nun auch über dem Rheingold-Theater, das vor wenigen Tagen nach zwölftägigen Umbauarbeiten seine Pforten wieder öffnete. Die Rang-Seitenlogen und die großen Orgelkammern seitlich der Bühne würden der neuen Bildwand geopfert, die bei CinemaScope eine Bildbreite von 12,5 m erreicht. Weit über tausend Glühlampen sorgen für die indirekte Beleuchtung, daneben fallen Leuchten ins Auge, die asymmetrisch in die mit grünem Acellla bespannten Wände eingelassen sind. Die Zahl von bisher 1200 Sitzplätzen verringerte sich bei allem Ausmaß der baulichen Veränderungen nur um wenige Plätze. Die zusätzliche technische Ausrüstung lieferte Kinotechnik West. Vorhänge und Wandbespannungen besorgten Schmalzgräber & Driesen, Bonn. Architekt Max Schwemmer, Frankfurt, leitete den Umbau, durch den die Merkur Filmtheater-GmbH neben ihren bekannten Häusern im Bundesgebiet und in Berlin jetzt über das größte und allen neuzeitlichen Ansprüchen gerecht werdende Filmtheater in Ludwigshafen verfügt. Film-Echo 26/1956
  • Im September 1959 wurde das Theater als erstes Kino in Ludwigshafen geteilt. Der Balkon wurde abgetrennt und als zweiter Kinosaal genutzt.
  • Ende 1970 läuft hier der letzte Film, wenngleich das Ende des Kinos nicht genau dokumentiert ist aus: Herbert Baum
  • Seit 1978 residiert hier das Prinzregenten Theater

Kinodaten

  • 1949 Rheingold-Theater Prinzregentenstr. 45, Tel. 2872. Inh.: Pfalz. Theaterbetriebe, GmbH., Ludwigshafen. Gschf.: Siegfried Lutz, Ludwigshafen, Prinzregentenstr. 45 Mit Dia 7 Tage Pl. 1100

Bilder

Ludwigshafen Rheingold2.jpg

Weblinks